Eine Adventsstunde mit Engeln

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
die Engel.
Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein,
oft sind sie alt und häßlich und klein,
die Engel.
Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand,
die Engel.
Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand,
oder er wohnt neben dir, Wand an Wand,
der Engel.
Dem Hungernden hat er das Brot gebracht,
der Engel.
Dem Kranken hat er das Bett gemacht,
er hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht,
der Engel.
Er steht im Weg und er sagt: Nein,
der Engel,
groß wie ein Pfahl und hart wie Stein –
es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
die Engel.
Rudolf Otto Wiemer

Wie schön, dass so viele gekommen sind! Am Mittwoch, den 13.12.17 lud der Vorstand des Frauenbundes zur Adventsfeier ein. Es kamen um die 50 Frauen, um Christina zuzuhören, um mitzusingen und zu -beten: Es ging um Engel und deren Rolle, die sie in der Weihnachtsgeschichte spielen. Das Wort „Engel“ leitet sich aus dem Lateinischen oder Griechischen her (lat. angelus, griech. Ἄγγελος) und bedeutet „Bote“. Ein Bote Gottes wurde zu Zacharias geschickt, um die Geburt des Täufers anzukündigen, ein Bote brachte Maria die Botschaft, und auch Josef erschien im Traum ein Engel und sprach zu ihm. Und schließlich erschienen den Hirten auf dem Feld Engel und zeigten ihnen den Weg zur Krippe. Bei der Krippe wiederum verkündeten Engel „Friede auf Erden!“ Es war spannend und bereichernd, die vielen Engelsgestalten wahrzunehmen.

Anschließend gab es noch Glühwein und Selbstgebackenes. Als Andenken bekamen alle eine schöne Karte mit einem goldenen Engel. Die Karte ist zu schade, um sie nur aufzuheben, dachte ich mir, und schrieb einen Grußtext drauf und schickte meinen „goldenen Engel“ an eine Bekannte, von der ich schon lange nichts mehr gehört hatte. Heute bekam ich eine Karte zurück 🙂

 

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Herzenssache Fronleichnam


Es war nicht so einfach, zum diesjährigen Fronleichnamsfest genug Blüten zu finden. Die Frühjahrsblüher waren schon verschwunden, die Sommerblumen hielten sich noch wegen der frischen Temperaturen zurück. Doch gab es allerlei Spenden, von Eiben-Abschnitt bis Gärtner-Rosen. Da sagen wir doch den beiden Flosser Blumenläden auch an dieser Stelle mal herzlichen Dank, dass sie uns ihre nicht mehr verkäuflichen Rosen zur Verfügung stellten. Wenn sie ein bisschen angewelkt sind, duften sie auch besonders schön.

Ohne unsere fleißigen Helferinnen ginge es schon gleich gar nicht. Sie kommen pflichtbewusst und arbeiten mit, und haben dabei immer noch viel gute Laune, so dass auch bei diesem Frommen Werk sehr viel gelacht wird.

Christina in „Engagiert“

titelbild engagiert
Es war an einen hoffnungsfrohen Abend im April diesen Jahres, es war der 15., als endlich nach einem missglückten Versuch im vorigen Jahr für den Fortbestand des Bezirks Neustadt/Waldnaab gesorgt werden sollte. Und der Versuch gelang, da sich Frau Schreffl, Frau Trottmann und „unsere“ Christina als Bezirksvorstände zur Wahl stellten und auch gewählt wurden. Christina Schaller ist die Schriftführerin des Bezirks. Und zum Beweis das Foto, das man auch in der „Engagiert“ 7/2015 auf S. 33 rechts oben findet.
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Ich möchte allen diese Ausgabe der „Engagiert“ noch aus einem weiteren Grund ans Herz legen.
Ein Artikel betrifft: „Gender: Zur Klärung eines umstrittenen Begriffs“. Es ist leider so, dass unser Papst im März gesagt haben soll (zitiert nach Bischof Andreas Laun, Österreich), die Genderideologie sei dämonisch. Bei der letzten Gemeindemission 2013 sagte die Referentin aus Regensburg (Namen habe ich vergessen, ist auch nicht wichtig) sinngemäß, dass Gender völlig überholt sei.
Man sollte dem Papst einfach zugute halten, dass er nicht auf allen Gebieten hundertprozentig informiert sein kann, seine Schwerpunkte liegen auch woanders. Bei Bischof Laun und der Referentin sehe ich den Fall ähnlich – man kann einfach nicht alles wissen. Bei der Referentin hätte ich mir allerdings erwartet, dass, wenn sie schon „Frausein in der Kirche“ zum Thema macht, sich entsprechend informiert und nicht einfach einem wichtigen Punkt ausweicht. Tatsächlich glaube ich, dass diejenigen, die über Genderforschung, die sie auch als „Genderismus“ oder „Genderei“ bezeichnen, schimpfen, uninformiert sind. Man hört oft solche Sätze wie: Die wollen die Unterschiede zwischen den Geschlechtern verwischen und aufheben. Falsch. Das genau wollen „sie“ nicht. Grundsätzlich ist auch unprofessionell, Standpunkte, die einem neu und seltsam vokommen oder nicht gefallen, zu „dämonisieren“.

Daher bin ich sehr dankbar, dass der Frauenbund in dieser „Engagiert“-Ausgabe die grundlegenden Begriffe sauber umrissen hat und außerdem eine ausführliche Broschüre zum Thema Gender erstellt hat, die man in der Bundeszentrale bestellen kann.

Wer sich an das Thema offen und neugierig heran wagt, kann viel für sich entdecken.
Das möchte ich einmal hier ganz privat anfügen, als Frauenbund-Frau.
Liebe Grüße aus Höfen: Diana

Auf ein neues Frauenbundjahr!

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Was haben wir nicht alles erleben können mit unserem Frauenbund im Jahr 2013!
Mein persönliches Highlight war sicher der Franziskusweg. Aber auch alle anderen Aktivitäten waren interessant und lehrreich und hatten viel Zuspruch, z. B. das Adventsbasteln und dann auch die Adventsfeier, von der das obige Bild stammt. Das Bild am Ende des Beitrages zeigt – leider etwas verwackelt – unsere „Frauenbund-Band“, die unsere Feiern akustisch umrahmt und höchstwahrscheinlich auch auf der Jahreshauptversammlung ihren Beitrag leisten wird.

Zur Jahreshauptversammlung am 30. Januar 2014 möchten wir alle Mitglieder herzlich einladen. Die schriftliche Einladung dürften die meisten schon erhalten haben, im Schaukasten ist der passende Aushang, und auf diesem Wege möchten wir auch unsere Mitglieder zum Wahltermin bitten.

Richtig, es stehen Neuwahlen an. So, wie es aussieht, stellt sich die „alte“ Mannschaft wieder zur Wahl, teilweise mit neuen Aufgabenbereichen. Es scheidet ein Mitglied aus dem Führungskreis aus, dafür konnte ein neues gewonnen werden. Es werden einige Mitglieder für ihr langjähriges Dabeisein geeehrt. Aber hier sei der Jahreshauptversammlung nicht weiter vorgegriffen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Wir treffen uns um 18:30 Uhr zum Gottesdienst, gehen danach in das Pfarrheim, werden uns etwas stärken und dann „zur Tat“ schreiten. Frau Kuhn kommt, um die Goldenen Nadeln zu überreichen. Und ein Jahresrückblick mit Dia-Show ist auch geplant!

frauenbund-band

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Am Donnerstag, den 31. Januar 2013 wird unsere Jahreshauptversammlung stattfinden. Wir treffen uns zuvor zum Gottesdienst um 18:30 Uhr, und gehen wie gewohnt ca. 19:30 Uhr ins Pfarrheim. Es stehen einige Ehrungen und auch Neuaufnahmen an. Bei dieser Gelegenheit können Sie auch die neuen Jahresprogramme mitnehmen, für sich und die Nachbarinnen!

Was steht nächstes Jahr alles an? Ein kleiner Vorausblick…

teresa zukic

Am 16. Januar lädt unser Schwesterverein, der Evangelische Frauenbund Floß, zu einem Abend mit Teresa Zukic ein – vielleicht haben Sie die  „Skateboard fahrende Nonne“ auch schon einmal im Fernsehen gesehen? Sie kommt nach Floß ins Gemeindehaus, jawohl, höchstpersönlich!  Wenn Sie sie auch erleben wollen – um 20:00 im Gemeindehaus.  Beachten Sie dazu bitte auch die Tageszeitung.

soli-brot

Zur Fastenzeit möchten wir uns an der Misereor- Sammlung „Aktion Soli-Brot“ beteiligen.  Dazu werden in den Bäckereien Sammelboxen aufgestellt werden. Das soll ein Impuls für uns alle sein! Immer, wenn wir ein Brot kaufen, können wir eine Spende für diejenigen in die Sammelbox legen, denen es an Brot fehlt. Das sind vor allem Menschen in den Kriegsgebieten dieser Welt.  Im Bistum Augsburg sind mit dieser ans Brot gekoppelten Spendensammlung gute Erfahrungen gemacht worden, und so versuchen sich die kirchlichen und Laien-Verbände im Bistum Regensburg auch daran.

Krieg sorgt dafür, dass Menschen sich auf einmal mit dem Not-wendigsten wie Brot und Wasser und Medikamenten nicht mehr versorgen können. Besonders Frauen und Kinder in Kriegsgebieten sind dieser Not ausgesetzt, neben vielen anderen Schrecken.

Wir wünschen unseren Mitgliedern ein gesegnetes und friedliches Neues Jahr. Möge die Sicherheit, in der wir leben, uns die Not der anderen nicht vergessen lassen!

Das Neueste über Bier

Liebe Mitglieder,

gerade hab ich Post bekommen vom Verbraucherservice im KDFB. Darin wird eingeladen zu einem Vortrag auf Bezirksebene:

„Bier – eines der beliebtesten Getränke“

Referentin ist Frau Barbara Schmidmeier, Verbraucherberaterin. Sie verspricht, auch jede Menge tolle Rezepte mitzubringen, uns die ernährungsphysiologische Bedeutung des Bieres erläutern und alles Interessante zur Geschichte des Bieres und zum Brau-Prozess mitzuteilen.

Termin: 3. Juli 2012 um 19:00 Uhr

Ort:         Pfarrheim St. Georg in Neustadt/Waldnaab, Adolf-Kolping-Str. 17 (hinter der Feuerwehr)

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen! Von Eintritt steht nichts im Brief, also denke ich, dass wohl keiner verlangt wird.

Nachlese: Der Pfarrfasching und Einladung: Weltgebetstag

In Hochform!

Normalerweise feiern wir ja den „Ökumenischen Frauenfasching“ zusammen mit dem Schwesterverein – aber zum Jubiläumsjahr sollte es einmal wieder einen Pfarrfasching geben, wurde beschlossen. Und der Frauenbund durfte das Programm gestalten, eine Aufgabe, der wir uns ganz gerne widmeten. Wir sorgen ja sonst immer bei Pfarrfesten für Kaffee und Kuchen. Diesmal übernahm die Verköstigung der Pfarrgemeinderat und die Kindergartenkinder-Mütter. Die letzteren betrieben unten im Keller eine „Himmlische Bar“ und gewandeten sich als Engelchen, die paradiesische Cocktails mixten. Wirklich eine goldige Idee! Oben gab es mehr handfeste Köstlichkeiten wie Bier und Sulz.
Zum Programm kann ich nur sagen: Schon die Proben waren der pure Spaß. Es war zwar nicht so leicht, wie es aussieht, beim Schwarz-Weiß-Tanz alle zu synchronisieren, aber das Gelächter dabei hat uns für allen Aufwand entschädigt. Und bei der Aufführung klappte alles perfekter als bei den Proben. Unser „Reiserwinkel-Gaudiwurm“ ging etwas daneben. Vor Aufregung haben wir uns in der Tonlage wohl vertan. Das Publikum nahm es aber mit Humor. Auch die „Religionsstunde“ mit Rita als Pfarrer wurde nett aufgenommen. Und dann der Höhepunkt: Ja, unsere Tenöre haben sich so ins Zeuch gelegt! Ich war heilfroh, dass die alten Skier so gut gehalten haben. Man sollte halt wirklich nichts wegwerfen! Allen, die für die Auftritte gebastelt, geschneidert und Sachen auf dem Dachboden zusammengesucht haben: Vielen herzlichen Dank!

Ich möchte auch noch alle sehr herzlich zum Weltgebetstag einladen in der evangelischen Pfarrkirche. Die Vorlage stammt aus Malaysien. Die Lieder konnten wir schon einmal vorab bei den Sprechproben hören. Diesmal ist die Musik recht schwungvoll. Die evangelische Gemeinde wurde offenbar davon angeregt, eine regelrechte Band ins Leben zu rufen unter der Regie von Kantor Kunze. Bitte kommt recht zahlreich am Freitag, den 2. März, um 19 Uhr!

P. S.: Auf der Unterseite „Programm“ steht auch jetzt das aktuelle Jahresprogramm. Danke, Rita, für den Hinweis 🙂

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