Der fröhliche Putztag

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Erinnert Ihr Euch an das Kinderbuch „Pippi Langstrumpf“? Ich glaube, das ist sowieso unvergesslich. Aber vielleicht kennt Ihr auch die Stelle, wo Pippi beschließt, die „Scheuerferien“ dazu zu nutzen, die Villa Kunterbunt gründlich zu reinigen? Sie macht einen Heidenspaß daraus!

Und so trafen wir uns auch, die Fenster und Türen im Pfarrheim wieder einmal gründlich zu behandeln. Ich will nicht behaupten, dass wir so eine Gaudi hatten wie Pippilotta, aber Spaß hat es schon gemacht, mit allen zusammen anzupacken und daneben zu plaudern und auch Brotzeit zu machen. Wir mussten tatsächlich viel lachen bei der Arbeit, wie meistens, wenn sich ein paar treffen. Das Wetter war sehr schön, und bald spiegelten und funkelten die Fenster im neuen Glanz. Aber es ging auch in die Knochen. Wir freuten uns über eine Nachbarin, die keinem kirchlichen Verband angehört, aber trotzdem mitmachen wollte, und wir freuen uns auch, dass die Jugendlichen das untere Stockwerk komplett in Eigenregie übernehmen wollen.
Wir haben ja alle das Pfarrzentrum kräftig genutzt, mit Theater und Fasching und sonstigen Veranstaltungen. Es ist sehr wichtig, zu sehen, was es für Räume bedeutet, wenn sie von sehr vielen Menschen genutzt werden. Trotzdem tut auch die Erfahrung gut, dass Großputz keine tierisch ernste Angelegenheit ist!

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Kleiner Bezirkstag

Gärtnerei Steinhilber

Gärtnerei Steinhilber

Frau Kuhn lud zum „Internen Bezirkstag“, zu dem sie Abordnungen aller Zweigvereine des Bezirks Neustadt/Waldnaab zusammenruft. Diesmal gab es als Programmhöhepunkt und „Schmankerl“ einen Besuch in der Gärtnerei Steinhilber in Neustadt, die in den letzten Jahren ihre Gewächshausfläche großräumig erweitert hat, dass man es von der Einfahrt an der Flosser Straße schon von weitem bemerken konnte. Aus der Nähe sind die Gewächshäuser noch viel eindrucksvoller.

Einen sehr sympathischen Eindruck machte auch der Gärtner und Besitzer der großzügigen Anlage, Herr Steinhilber. Er bekannte, dass er nie einen anderen Berufswunsch hatte, als Gärtner zu werden, und betreibt die Anlage nicht nur mit Gefühl für Wirtschaftlichkeit und Optik, sondern auch für ökologische Belange. So beheizt er alles mit Holzpellets und verwendet, so lange es geht, das Regenwasser, das auf die Dächer seiner Anlage niedergeht, als Gießwasser. Die großen Tanks, in denen das Wasser gesammelt wird, zeigen auch, wie viel er dadurch vom kostbaren Trinkwasser sparen kann. Man kann allen Zweigvereinen nur empfehlen, die Tour durch die Gärtnerei auch einmal zusammen mit den Mitgliedern zu machen. Es ist schon interessant, was Firmen in der Region leisten.

Daneben lernten wir uns alle wieder einmal kennen und bekamen so mit, was in anderen Zweigvereinen passiert. Ein Zweigverein, so hörte man, tut sich schon seit längerer Zeit schwer, eine neue Vorstandschaft zu wählen. Es gab eine Anfrage, wie man mit kostengünstigen Reiseangeboten, die durch Versandfirmen an den Frauenbund herangetragen werden, als Vorstand umgehen soll. So gab es eine Zweitagesfahrt zu Wolfgangsee zum Spottpreis von 50,- Euro. Allerdings ist im Pflichtprogramm eine Firmenbesichtigung mit Einkaufsmöglichkeiten – und so ist wahrscheinlich der günstige Preis als Lockangebot zu verstehen, das verführen soll, sich dort am schönen Wolfgangsee mit den Produkten der Firma einzudecken. Frau Kuhn wies darauf hin: Wer da als Privatperson mitfahren mag, soll es gerne tun, aber als Frauenbund-Veranstaltung darf so etwas nicht gelten.

Zum Abschluss bekamen wir noch alle einen Gutschein und ein schönes Blumenstöckerl und verließen mit einem herzlichen „Dankeschön für den interessanten Abend!“ diese sympathische Gärtnerei!