Abendwanderung ins Brauhaus


Unsere Wanderungen werden von den Mitgliedern immer sehr begrüßt. Doch am 14. Februar waren die Organisatorinnen doch etwas vom großen Zuspruch überrascht. Vielleicht lag es am Wanderziel.
Zu abendlicher Stunde am Valentinstag ging es zuerst eine Stunde lang im westlichen Bogen um unser Floß herum, dann zur Flosser Brauerei, die es noch gar nicht so lange in dieser Form gibt. Natürlich hat Floß eine alte Brautradition, die aber etliche Jahrzehnte brach lag. Nun existiert wieder eine kleine Brauerei, aber alles andere als ein Hobby-Unternehmen.
Der junge Braumeister führte gekonnt durch die Räumlichkeiten, die den Besucheransturm kaum fassen konnten. Er erzählte engagiert dem Publikum über Bottiche und Pfannen, über Stammwürze und Hefen, obergärig und untergärig, dass alle hingegeben lauschten. Wie viel Fachwissen in einer „Halben“ steckt, das dürfte den wenigsten bekannt gewesen sein. Die Räumlichkeiten in der ehemaligen Metzgerei sind zwar klein, aber technisch aufs Feinste ausgestattet. Die Crew kann sich mit den kleinen „Auflagen“ an Produktion auch hin und wieder ein Experiment leisten. So fand man z. B. einen Hopfen, der nach Zitrone schmeckt, und kreierte daraufhin ein Ale, nach Reinheitsgebot gebraut, mit leichtem Zitronengeschmack.
Der Abend wurde mit einer gemütlichen Brotzeit im Braustüberl abgerundet. Das war unser erster Besuch hier, aber sicher nicht der letzte!

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