Auf ein Neues!

Jahreshauptversammlung 2018

Mit Gottesdienst und anschließender Jahreshauptversammlung durften wir am 24. Januar in ein neues Jahr voller Aktivitäten starten. Die Jahresprogramme lagen fertig gedruckt und gefaltet bereit, unsere Mitglieder nahmen sie für sich und diejenigen, die nicht kommen konnten, mit, es gab leckeren Leberkas von Hrn. Frauenreuther persönlich vorbei gebracht – so geht dieses Jahr schon einmal gut an.

Wir freuten uns auch sehr darüber, dass unser „neuer“ geistlicher Beirat Pfr. unter den Gästen war. Und natürlich, dass sich so viele Mitglieder auf den Weg gemacht hatten, um mit uns den Start ins neue Frauenbundjahr zu feiern. Pfr. Früchtl überraschte uns dann auch noch mit einem gelungenen Vortrag über seine Reisen in das Heilige Land. Es wurde viel gelacht, und zum Schluss meinte Christina: „Herr Pfarrer, da will ich auch mal hin. Wie bekommen wir das zustande?“

Advertisements

Eine Adventsstunde mit Engeln

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
die Engel.
Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein,
oft sind sie alt und häßlich und klein,
die Engel.
Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand,
die Engel.
Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand,
oder er wohnt neben dir, Wand an Wand,
der Engel.
Dem Hungernden hat er das Brot gebracht,
der Engel.
Dem Kranken hat er das Bett gemacht,
er hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht,
der Engel.
Er steht im Weg und er sagt: Nein,
der Engel,
groß wie ein Pfahl und hart wie Stein –
es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
die Engel.
Rudolf Otto Wiemer

Wie schön, dass so viele gekommen sind! Am Mittwoch, den 13.12.17 lud der Vorstand des Frauenbundes zur Adventsfeier ein. Es kamen um die 50 Frauen, um Christina zuzuhören, um mitzusingen und zu -beten: Es ging um Engel und deren Rolle, die sie in der Weihnachtsgeschichte spielen. Das Wort „Engel“ leitet sich aus dem Lateinischen oder Griechischen her (lat. angelus, griech. Ἄγγελος) und bedeutet „Bote“. Ein Bote Gottes wurde zu Zacharias geschickt, um die Geburt des Täufers anzukündigen, ein Bote brachte Maria die Botschaft, und auch Josef erschien im Traum ein Engel und sprach zu ihm. Und schließlich erschienen den Hirten auf dem Feld Engel und zeigten ihnen den Weg zur Krippe. Bei der Krippe wiederum verkündeten Engel „Friede auf Erden!“ Es war spannend und bereichernd, die vielen Engelsgestalten wahrzunehmen.

Anschließend gab es noch Glühwein und Selbstgebackenes. Als Andenken bekamen alle eine schöne Karte mit einem goldenen Engel. Die Karte ist zu schade, um sie nur aufzuheben, dachte ich mir, und schrieb einen Grußtext drauf und schickte meinen „goldenen Engel“ an eine Bekannte, von der ich schon lange nichts mehr gehört hatte. Heute bekam ich eine Karte zurück 🙂

 

Adventskränze und eine ganz besondere Story


Unter der Anleitung von Irmi Lindner kamen wir zusammen, um Adventskränze zu basteln. Natürlich kann man selbst in Supermärkten einen Lichterkranz kaufen, fertig dekoriert mit LED-Lämpchen (wegen der Brandgefahr). Aber wir sind uns wohl einig: Ein milde nach Fichtenwald duftender Kranz mit echten Kerzen ist etwas Besonderes. Und wenn er selbst hergestellt wurde, vermittelt er noch mehr, worauf es ankommt: Sich innerlich auf das Fest einstellen, ganz entschleunigt, statt „eben mal schnell“ ein Dekostück zu besorgen.
Den Adventskranz gibt es ungefähr seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Im „Wichernhaus“, einem protestantischen Waisenhaus in Norddeutschland, wurde historisch belegt das erste Mal täglich eine kleine Kerze und an Adventssonntagen eine große rote Kerze angezündet, um den Kindern die Wartezeit begreifbar zu machen (sie fragten jeden Tag, wann endlich Weihnachten ist). Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Brauch auch in katholischen Familien heimisch. Heute können wir uns die Adventszeit nur noch mit dem vertrauten Kranz auf der Mitte des Tisches vorstellen, wenn er auch viele Abwandlungen in Form von Gestecken und Mini-Gärten erfahren hat.
Für unser Frauenbund-Mitglied Anahit war der Adventskranz etwas Neues – von der armenischen Kirche her kannte sie den Brauch nicht. Sie bastelte hingebungsvoll mit und nahm anschließend wie alle anderen Frauen den Adventskranz mit nach Hause. Ihren allerersten!

Gesegnete Adventszeit den Christen überall auf der Welt.

Frauenfrühstück für die Seele

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Floß. (le) Einmal richtig loslassen, sich entspannen, Ruhe und Stille finden, das konnten die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes vor kurzem beim Frauenfrühstück mit Vortrag im Pfarrheim St. Josef. Referentin Theresia Stadlbauer, frühere Erzieherin in der Kindertagesstätte St. Johannes Maria Vianney, hatte es wieder einmal verstanden, die Herzen der Frauen zu bewegen. Dafür waren sie überaus dankbar.
„Wir wollen heute Ruhe und Stille finden „, eröffnete 2. Vorsitzende Renate Bock in Vertretung von Vorsitzenden Christina Schaller den Vormittag. Eine Veranstaltung, die man nicht mehr missen möchte. Der überwältigende Besuch der Frauen und Mitglieder bestätigte dies. Einladend und geschmackvoll die Tischdekoration. Im Pfarrsaal herrschte eine Atmosphäre, die ganz auf den Vormittag und den Vortrag von Theresia Stadlbauer zugeschnitten war. Das innere Alleinsein schöpfte Kraft für die kommende Zeit der Advents- und Weihnachtstage.
Mit Herzen aus Tüchern gestaltete Stadlbauer die Mitte des Saales. Nach einer Übung spürten die Frauen Körper und Herzschlag, kamen zur Ruhe und konnten sich auf das Kommende konzentrieren. In einer Meditation wurde das Bewusstsein vertieft, dass unser Herz nicht nur eine Muskel, sondern ein Symbol für Wärme, Liebe und Zuneigung ist. Vom König Salomo hörten alle die Stelle aus der Bibel in der sich der König ein hörendes Herz wünschte. Nach eigenen Bitten und dem Vaterunser endete die Runde mit einem Lied. Theresia Stadlbauer verteilte an jede Teilnehmerin eine selbst gemachte Erinnerungskarte und ein gebackene Herzplätzchen. Renate Bock schenkte ihr eine Laterne und dankte für die wohltuenden und bereichernden Stunden und meinte: „Liebe Resi, du bist mit Geld nicht zu bezahlen.“ Am Dienstag, 28. November findet ein Kurs für adventliches Gestalten mit Naturmaterialien und am Mittwoch, 13. Dezember ist Adventsfeier.

Bilder: F. Lehner, P. Buckmann und R. Bock

Magic Cleaning


Der Pfarrheimputz stand wieder an. Viele werden angesprochen, aber wenige Auserwählte kommen. Meistens hört man: „Weiß ich nicht, ob ich da Zeit habe…“. Und doch kommt jedes Jahr ein Trupp Freiwilliger zusammen. Dafür danken wir herzlich! Da ist sicher keine Magie im Spiele, aber es kommt einem immer wie ein kleines Wunder vor, dass trotz allem die Einsatzstunden mit viel guter Laune verbracht werden.

Es wird immer sehr viel gelacht und erzählt dabei, und so soll es auch sein.


Und ehe man es sich versieht, ist der Vormittag vorbei. Vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr wieder? Übrigens: Die Herren der Schöpfung sind herr-zlich willkommen! Stefan ist sonst so alleine.

Herzenssache Fronleichnam


Es war nicht so einfach, zum diesjährigen Fronleichnamsfest genug Blüten zu finden. Die Frühjahrsblüher waren schon verschwunden, die Sommerblumen hielten sich noch wegen der frischen Temperaturen zurück. Doch gab es allerlei Spenden, von Eiben-Abschnitt bis Gärtner-Rosen. Da sagen wir doch den beiden Flosser Blumenläden auch an dieser Stelle mal herzlichen Dank, dass sie uns ihre nicht mehr verkäuflichen Rosen zur Verfügung stellten. Wenn sie ein bisschen angewelkt sind, duften sie auch besonders schön.

Ohne unsere fleißigen Helferinnen ginge es schon gleich gar nicht. Sie kommen pflichtbewusst und arbeiten mit, und haben dabei immer noch viel gute Laune, so dass auch bei diesem Frommen Werk sehr viel gelacht wird.

60 Jahre und kein bisschen leise

Säulen des Vereins

 

Wir haben zu danken.
Vor 60 Jahren taten sich Frauen der Pfarrei Floß zusammen, um einen Zweigverein zu gründen. Im Jahre 1957 waren die Sorgen sicher andere als heute. Der Krieg war gerade mal 12 Jahre vorbei, es gab Flüchtlinge zu integrieren – was damals auch keineswegs leicht war, das versichern Frauen aus Flüchtlingsfamilien immer wieder. Sie kamen sich oft ausgegrenzt vor. Die neue Heimat verhielt sich reserviert, die alte Heimat konnten sie nicht einmal besuchen. Der Frauenbund aber war offen für alle, wenn sich auch nicht alle gleich zu den Veranstaltungen getraut haben.
Gegenüber dem „Verbandskatholizismus“ – das ist bis heute für manche ein Schimpfwort – gab es Vorbehalte in Kirche und Gesellschaft. Nicht zuletzt ist es auch eine Sache von Zeithaben. In den 50ern waren z. B. Waschmaschinen nicht in jedem Haushalt. Vielleicht erinnert sich noch manche/r, was ein Waschtag mit Waschkessel und Holzfeuer darunter für eine Arbeit war. Wie hatten sie damals noch Zeit für eine Sitzung?
Und doch entstand das kleine Pflänzchen Frauenbund in dieser Zeit. Wir dürfen unseren Müttern und Großmüttern dafür sehr dankbar sein, und auch den Pfarrern und Gremien dieser Pfarrei, die den Frauenbund unterstützt und begleitet haben. Ohne sie wäre es schwerlich gelungen, dass der Frauenbund heute in der Pfarrei so anerkannt und geschätzt ist.
Wir haben aus ganzem Herzen zu danken. Wir danken auch für die mediale Aufmerksamkeit, die uns die Presse zukommen ließ, und nicht zuletzt danken wir allen, die uns mit Tortenspenden bedacht haben, dass unsere Gäste an diesem Nachmittag auch verwöhnt werden konnten.

Vorherige ältere Einträge