Unterwegs mit Bibel und Rucksack

Unterwegs auf dem Findlingsweg mit Bibel und Rucksack!
Jedes Jahr ist das meditative Wandern ein fester Programmpunkt des FB Floß, heuer erstmals in der schönen Natur der Heimat auf dem Findlingsweg.
12 Frauen machten sich auf den Weg.
Das Motto der Wanderung hieß: „Finden“- was kann ich finden?
Beim ersten Halt am Schnepfenhofweiher waren die Frauen eingeladen, zur Ruhe zu finden.
Mit dem Lied: „Stille lass mich finden, Atem holen, ausruhen hier“ eröffneten sie ihr Gebet. Durch die Bibel sprach Gott den Frauen zu: Kommt mir mir an einen einsamen Ort, wo wir allein sind und ruht ein wenig aus.
Am Gollwitzerweiher, dem zweiten Halt, spürten die Frauen nach: Bin ich im Frieden mit mir? – Wie kann ich Frieden finden?
Am Eingang zum Doost war der nächster Halt. Eine Geschichte war der Einstieg: Zwei Mönche auf der Suche nach dem Reich Gottes erfahren, dass das Reich Gottes an dem Ort beginnt, den Gott uns auf dieser Welt zuweist.
Auch in der Bibel lesen wir: Das Reich Gottes ist mitten unter euch.
„Orientierung finden“ lautete die nächste Station. Gottes Wort hilft uns, uns im Leben zurecht zu finden. Woran wir uns orientieren können, schreibt der Apostel Paulus an die Phillipper. Abgeschlossen wurde die Station mit dem Kanon: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht!
„Sich von Gott finden lassen“ waren die Gedanken der letzten Station in Ritzlersreuth. Gott sucht den Menschen, weil er ihn liebt. Dies spricht er uns in der Bibelstelle Jesaja zu: Weil du so wertvoll bist in meinen Augen – kostbar und einmalig- sollst du auch herrlich sein.
Gott hat uns wunderbar geschaffen und deshalb dürfen wir uns wertvoll finden. Mit einem gemeinsamen Gebet und einem Segenslied endete die Wanderung. Besonders dankbar waren die Frauen auch über das spätsommerliche Wetter. Wieder ein besonderer Tag in wunderbarer Landschaft, fanden die Teilnehmerinnen.

Christinas Tag

Die letzte gemeinsame Aktivität vor der Sommerpause ist meist der Ausflug des Leitungsteams. Er hat als „Dankeschön“ an unsere Vorsitzende Christina begonnen, die immer viel Zeit und Kraft in den Frauenbund investiert. Es stellte sich heraus, dass so ein Tag dem gesamten Team gut tut, da man sich sonst immer trifft, um etwas auszuarbeiten, zu entscheiden und ein Gläschen Prosecco zu zischen. An einem Christina-Tag lassen wir uns alle mal treiben, gehen lecker essen und genehmigen uns ein Bier. Man muss sich auch was gönnen können.

Diesmal blieben wir in der Heimatgemeinde. Unsere 2. Vorsitzende Renate hat einen Besuch im Heimatmuseum und in der Synagoge mit Führungen organisiert und anschließend ging es noch ins „Flosser Brauhaus“.

Und dies schrieb Herr Fred Lehner dazu (das Bild hat er auch aufgenommen):

In der Synagoge.

Floß. (le) Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt. Ging es früher auf Reisen, so zwang die Corona-Pandemie die Vorstandschaft des Katholischen Frauenbundes zum Undenken. Was lag näher, als sich in der Heimatgemeinde umzusehen. Sich mit den Kulturstätten von denen man weiß, aber bisher sich nicht so ernsthaft damit befasste, in Augenschein zu nehmen, fand man höchst interessant.

2. Vorsitzende Renate Bock hatte eine glänzende Idee, als Jahresgeschenk an 1. Vorsitzende Christina Schaller eine Exkursion im Markt zu wählen, einen Blick in das Flosser Heimatmuseum zu werfen und sich von kompetenter Seite unterrichten und führen zu lassen. Mit Leiterin Karin Pausch war das möglich. Eine wirkliche Erfüllung, dazu viel Sehens-und Wissenswertes das mit nach Hause genommen werden konnte. Erstaunlich, was das Heimatmuseum alles bietet. Kindheitserinnerungen wurden während der Besichtigung wach gerufen und erzählt, so dass die festgesetzte Besuchszeit längst nicht ausreichte.

Die zweite Station war nicht minder interessant, zumal sich einer der letzten Zeitzeugen, Bürgermeister a. D. Fred Lehner, bereit fand, für die Bürgerinnen des Marktes die über 336-jährige jüdische Geschichte im Rahmen einer Führung in der Synagoge wach zu rufen. Erzählungen, die erstaunten und beeindruckten zugleich, zumal die Frauen erstmals über so viele Fakten, Daten, Ereignisse und Geschehnisse erfuhren. Eine Exkursion, die von allen Teilnehmerinnen dankbar und freudig mitgemacht wurde und für die beschenkte Vorsitzende eine wahre Erfüllung bedeutete. Jedenfalls war es die 1072-jährige Flosser Heimatgeschichte wert, sich aus erster Hand informieren zu lassen.

Vielen Dank, Herr Lehner!

Ökumenische Abendandacht


Einzug

Diesen Bericht verfasst Herr Fred Lehner für den „Neuen Tag“. Er stellt ihn uns freundlicherweise zur Verfügung.

Floß. (le) Die gelebte Ökumene steht für die katholische Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer und für die evangelische Gemeinde St. Johannes Baptista nicht nur auf dem Papier, sie wird aktiv betrieben und vollzogen. Was vor allem die Frauengemeinschaften der beiden Religionsgemeinschaften seit Jahren gesät haben, wächst auf fruchtbaren Boden und findet weiter durch Aufgeschlossenheit und Miteinander Nahrung. Veranstaltungen in der Faschingszeit, bei den Weltgebetstagen oder bei den jährlichen Sommernachtsfesten widerspiegelten die bisherigen Gemeinsamkeiten.
Die immer noch bestehende Corona-Pandemie machte dem gemeinsamen Weltgebetstag und dem Sommerfest einen Strich durch die Rechnung. Doch jetzt ist es wieder möglich, sich gemeinsam treffen zu können. Und diese Chance ließen sich die Frauenbünde nicht nehmen. Dass sich dabei die beiden Ortsgeistlichen, Pfarrer Früchtl und Pfarrer Wilfried Römischer, mit einbinden lassen und die ökumenische Arbeit kräftig unterstützen, wissen die Frauenbünde um die beiden Vorsitzenden Christina Schaller und Christa Riedel besonders zu schätzen.
Eine Premiere gab es am Mittwoch als die Frauenbünde als Ersatz für das Sommerfest in der katholischen Pfarrkirche zu einem ökumenischen Abendgottesdienst einluden. Er stand unter dem Motto: „ Kraftquelle – Der Herr ist meines Lebens Kraft „. Nach dem Eingangslied „ Kommt herbei, singt dem Herrn “ richtete Pfarrer Max Früchtl herzliche Willkommens- und Dankesgrüße an die beiden Frauengemeinschaften. Dazu sprach er ein Gebet. Das Gedenken an Maria Magdalena stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Christa Riedel und Christina Schaller stellten die Heilige, die aus der Kraftquelle Gottes schöpfte, mit ihren Lebensstationen vor. Gemeinsam wurde der Psalm 27 gebetet, während Pfarrer Früchtl das Evangelium nach Markus, 16, 1-7, vortrug. Auslegung, Verkündigung und Predigt übernahm Pfarrer Wilfried Römischer. Dem folgte das Lied: „ Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt“. Glaubensbekenntnis, Verteilung der Postkarten mit dem Text: „ Bei dir ist die Quelle des Lebens“, Fürbitten, Vater unser und Segen durch die beiden Ortsgeistlichen rundeten mit dem Lied: „ Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder“ den eindrucksvollen Abendgottesdienst ab. Die eingegangene Kollekte wurde vereinbarungsgemäß für die Kraftquelle St. Nikolauskirche gespendet.

Erstmals fand als Ersatz für das ausgefallene Sommerfest ein ökumenischer Abendgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer statt. Von links: Christa Riedel, Pfarrer Max Früchtl, Pfarrer Wilfried Römischer und Christina Schaller.
Bild: le

In der Pause keine Pause

Fronleichnam 2020

Veröffentlicht am 11. Juni 2020 von Claudia Sperlich

Wir werden auch diesmal
das Tantum ergo singen,
und feiern die Gegenwart des Herrn.

Wir werden auch diesmal
den Leib des Herrn empfangen
und in uns aufnehmen: Lebensbrot.

Wir dürfen Ihn diesmal
nicht durch die Straßen tragen
mit Blumen, Fahnen, Spiel und Gesang.

Ich will Ihn immer
in meinem Herzen tragen
und zu den Menschen tragen mein Herz.

Seid Baldachine
und Chöre und Kapellen,
schaut froh und festlich auf diese Welt!

Wir Christusträger
können vor allen Menschen
strahlen vor Freude und Seligkeit.

Wir Christusträger
zeigen die frohe Lehre
durch unsre Freude der ganzen Welt.

@ Claudia Sperlich https://tredition.de/autoren/claudia-sperlich-14209/
https://katholischlogisch.blog

Am letzten Juni-Abend war es soweit: Nach langer Pause kam euer Leitungsteam wieder zu einer Sitzung zusammen, nicht so nah wie sonst und auf der Terrasse. Wir dürfen uns wieder von Angesicht zu Angesicht sehen. Das war eine richtige Freude!
Natürlich waren wir in der langen Sitzungspause (drei Monate!) nicht untätig. Über WhatsApp konnten wir uns unkompliziert austauschen und so manche Aktion starten.
So haben unsere Mitglieder einen Brief zum Osterfest bekommen und eine Muttertags-Überraschung (das Deko-Herz). Wir wurden beim Einkaufen darauf angesprochen und auch angerufen mit durchweg freundlichen bis dankbaren Reaktionen. Es haben sich offenbar viele gefreut, in dieser ungewöhnlichen „staaden Zeit“ etwas von ihrem Frauenbund zu lesen.
Und es gab einen Einladungsbrief an viele Frauen in Floß, die noch nicht Mitglieder des Frauenbundes sind. Vielleicht nimmt die eine oder andere dies zum Anlass, bei uns mitzumachen. Das wäre schön! Eine Dame hat sich schon gemeldet.
An dieser Stelle geht auch ein Dankeschön an Pfr. Römischer. Seine Samstag-Abend-Predigt-Videos zur Fastenzeit aus der Sakristei wurden in WhatsApp auch von Katholiken dankbar angenommen und vielfach geteilt.
Ansonsten mag ich zwar nicht listen, was nicht stattgefunden hat, aber tue es der Vollständigkeit halber:
Der Besuch im Hospiz Neustadt mit Spendenübergabe. Wir werden das Hospiz noch kontaktieren und einfach fragen, in welchem gewünschten Rahmen die Spende übergeben werden soll.
– Natürlich das Palmbuschenbinden.
Das Muttertagsfrühstück mit Regina Frischholz und die Übergabe der Spende an den Kindergarten. Letzteres wird bei anderer Gelegenheit stattfinden. Das Muttertagsfrühstück ist vielleicht im nächsten Jahr auf dem Plan? Wer weiß.
Fronleichnam. Tja, dieses Jahr kein Blumensammeln, kein Zupfen, Sortieren, Kaffeetrinken und Motiv-Teppich-Legen. Es gab zwar wunderhübsche Blüten überall, aber keine Prozession, und das Wetter war zu bescheiden, um wenigstens einen kleinen Teppich vor das Kirchenportal zu legen.
– Ausgefallen ist auch das Patrozin, daher auch kein „Dom-Café“.
– Ausfallen wird das Bürgerfest, also gibt es auch keinen Kuchenstand dort und leider keine tschechische Polka.

Bevor wir jetzt alle traurig werden, habe ich etwas Schönes für uns gefunden: Das Gedicht am Beginn dieses Beitrags. Es stammt aus einem Blog einer Berliner Dame, in dem ich sehr gerne lese. Ich bedanke mich sehr, dass ich das übernehmen durfte. Sie schrieb in der Antwort-Mail:

Liebe Frau Kühner,

vielen Dank für diese Anfrage. Ich habe erst ein bißchen geguckt, was dieser Frauenbund Floß eigentlich ist und tut – und das gefällt mir! Daß Sie das Rosenkranzgebet und katholisches Brauchtum pflegen, finde ich sehr schön. Und daß Sie mein Gedicht und mein Blog mögen, freut mich sehr! Gern können Sie mein Gedicht zu Fronleichnam auf Ihrer Seite veröffentlichen.

Danke sehr, Frau Sperlich!

Allen Lesern hier alles Gute und auf ein baldiges WiederSEHEN!



Absage und Grüße

Der Besuch im Hospiz in Neustadt muss wegen der Pandemie auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden.
Unsere Vorsitzende hat sich an alle Mitglieder, deren Email-Adresse sie hat, mit folgendem Text gewandt:
„Auch wenn die Zeit nicht sehr lustig ist, eins ist positiv: Es entschleunigt.
Ich spüre, dass Fastenzeit ist. Wir müssen verzichten. Auch wenn jeden Tag eine neue Botschaft kommt: Haben wir Vertrauen und legen diese schwere Zeit in Gottes Hand.
Bleibt gesund, und bis wir uns wiedersehen, halte Gott euch fest in seiner Hand.“

Dem schließe ich mich an und grüße euch alle aus Höfen.

Einkehrtag Johannistal

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Zu sechst fuhren Flosser Frauenbundfrauen zum Einkehrtag. Ihr Bericht lautet: Es hat gut getan, wir haben viel gelacht!
Direktor Striegl hielt in seiner gekonnten lockeren Art den Vortrag.

Weltgebetstag ’20

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„Steh auf und geh!“, lautete das Motto des heurigen Weltgebetstages, den Frauen aus Simbabwe vorbereitet haben. Rund um die Welt ging der Gottesdienst am 6. März und holte ca. 30 Frauen in das Gemeindehaus zusammen.
Steh auf und geh!Dieses Motto haben sich die Frauen aus Simbabwe für den Weltgebetstag 2020,ausgesucht. Der Satz stammt aus dem Johannesevangelium aus der Heilung des Gelähmten (Johannes 5, 2–9 a): Steh auf, nimm deine Matte und geh.Damit fordern die Frauen des WeltgebetstagsKomitees in Simbabwe auf,die Perspektive zu wechseln, persönliche und gesellschaftliche Veränderung als Chance zu begreifen und neue Wege zu gehen. Und das in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs, wirt-schaftlichen Niedergangs und Perspektivlosigkeit. Wie genau sich die derzeitige Situation Simbabwes gestaltet, aus welchem Kontext die Frauen kommen,wurde im Vortrag skizziert.
Wir erfuhren über die Geschichte dieses von Massakern gezeichneten Landes, dessen Hoffnung auf Frieden und Wohlstand sich erst vor kurzem wieder einmal zerschlagen hatte.
In der Religion vieler Bantu-Völker, zu denen die Shona und Ndebele gehören, gibt es einen weit entrückten Schöpfergott (Shona: Mwari), der erst durch die Christianisierung Form annahm. Viel realer hingegen sind die Ahnen.
Das Weiterleben nach dem Tode findet nicht in einem Jenseits,sondern im Hier und Jetzt statt. Dabei stellt der Tod den Übergang des Körpers von einer physischen Form zur anderen und die Trennung des Geistes vom Körper zu einer höheren Welt der lebendigen Geister dar. Die Geister der Vorfahren sind eine Quelle des Trostes und der Grundstein der religiösen Aktivität und suchen sich immer wieder spirituelle Medien aus, um in der Welt zu wirken. Nehanda ist eine mächtige Ahnin, die sich immer wieder Frauen als Medium aussucht und auf Nyamhita, die Tochter des ersten Herrschers des Munhu-mutapa-Königreichs (15.Jh) zurückgeht. So auch im Ersten Chimurenga gegen die Kolonisation des Landes durch Cecil Rhodes, als eine der Anführer*innen das spirituelle Medium MbuyaNehanda war.
Nicht anders als bei uns halten auch in Simbabwe die meist ehrenamtlich arbeitenden Frauen die Kirchen und deren Sozialgestalten am Leben. Für den Kirchgang werden besondere Kleider in bestimmten Farben bevorzugt.Am stärksten schränken die apostolischen und Pfingstgemeinden die Rechte der Frauen ein, in dem sie unter anderem die Heirat von Mädchen oder die Polygamie praktizieren, obwohl dies gesetzlich verboten ist.
HIV und AIDS war jahrelang das Problem Nummer eins in der Region. Doch in Simbabwe sterben inzwischen viele Menschen auch an heilbaren Krankheiten, weil die Versorgung in den Krankenhäusern nicht mehr gewährleistet ist oder weil es immer wieder zu Choleraausbrüchen kommt. In manchen Regionen wird wieder Sorghuma gebaut, denn Mais überlebt die Trockenheit nicht.Hausarbeit auf dem Land ist mühsam und arbeitsintensiv und wird nach wie vor von Frauen geleistet. Familienstrukturen werden zerstört, schon die HIV/AIDS Pandemie hat diese ausgehöhlt, so dass oft die Großelterngeneration für die Versorgung der 1,2 Millionen Waisen zuständig war. Jetzt suchen viele Erwachsene weit weg von ihrem Zuhause nach Arbeit. Zurückbleiben Kinder, die auf Kinder aufpassen, sogenannte Child Headed Households.
Die Auswirkungen des Guerillakrieges und des Massakers im Matabeleland waren politischer und ethnischer Natur. Beides wurde in Simbabwe nie wirklich aufgearbeitet. Zum einen sah das über zehn Jahre bindende Lancaster House Abkommen dies nicht vor, zum anderen gab die ZANU-Regierung unter Mugabe das Ausmaß und die wahren Hintergründe des Massakers nie preis. Frieden kann nach außenhin existieren, ohne dass Versöhnung stattgefunden hat, ist dadurch aber enorm zerbrechlich. Vergeben, zugeben, versöhnen und wiedergutmachen gehören zusammen, es gibt sie nicht umsonst. Dies steht für Simbabwe noch aus. Gewalterfahrung erzeugt allzu oft neue Gewalt, die schwächsten Glieder einer Gesellschaft – Frauen und Kinder –bekommen sie zu spüren. Und ohne Versöhnung und Wiedergutmachung gibt es auch keine wirkliche Zukunft für Simbabwe.
Die Mehrheit der Menschen ist mit der Organisation des Überlebens beschäftigt, da fällt es schwer, sich politisch zu engagieren. Und wenn dann doch, wie im Januar eine signifikante Menge an Menschen zusammen kommen, um gegen die bestehenden Verhältnisse zu demonstrieren, werden sie von der Übermacht des Staatsapparates eingeschüchtert, verprügelt und erschossen. So wird es erst mal weitergehen, eine Veränderung, eine Verbesserung ist nicht in Sicht. Da können weder der Nachbar Südafrika, noch die Region der SADC (Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika) und auch nicht die EU helfen. Eine wirkliche Transformation muss von innen kommen. Wie das aussehen kann, steht derzeit in den Sternen.
Und doch ist das Meditationsbild voller Hoffnung. Sich zusammen zu tun, zu beten, einander Stütze und Hilfe zu sein, das macht den Frauen Simbabwes Mut. Wir schließen sie in unsere Gebete ein.

Zu Besuch bei Schwester Ellen

srellen
17. Februar 2020: Die Familien Rosner und Bayer waren im Frühjahr ’19 zu Besuch bei Sr. Ellen in der südafrikanischen Provinz Kwazulu-Natal. Sie brachten ihre Eindrücke in vielen Fotos gespeichert zurück und führten diese den interessierten Flossern, viele davon beim Männerverein oder beim Frauenbundengagiert, vor. Die Schilderung von der Schönheit des Landes, aber auch von Armut und Krankheit wirkte nachhaltig, dass spontan eine Spende von 450,– € zusammen kam.
Foto: Fred Lehner, Neuer Tag.

Faschingswanderung nach Diepoldsreuth


Die Bälle und Partys mögen die anderen feiern – bei uns hat sich seit einigen Jahren die Faschingswanderung etabliert. So trafen sich am 19. Februar Mitglieder zu einer abendlichen Wanderung nach Diepoldsreuth. Unterwegs wurde schon viel geratscht und gescherzt, so dass nach ca. 1 Stunde eine Lustige Gesellschaft am Zielort eintraf. Sie wurde im Gasthaus Diepoldsreuth auch entsprechend verwöhnt. Der Heimweg geriet auch sehr angenehm, da es einen Fahrdienst gab, den u.a. dankenswerterweise Herr Schaller übernahm.

Jahreshauptversammlung 20


Am 30. Januar 2020 konnten wir unsere Jahreshauptversammlung begehen. Sie begann mit einem Gottesdienst zum Thema „Ihr seid das Salz“, bei dem ein kleiner Frauenbund-Chor unter der Leitung von Franz Seitz die musikalische Gestaltung übernahm, und setzte sich im Pfarrheim fort. Mit Party-Gebäck, Tee und Radler konnten sich die Teilnehmer erst einmal erfrischen, bevor der Jahresrückblick, der Kassenbericht und die Übergabe der Spenden über die Bühne gingen.
Herr Pfr. Früchtl bekam das „Kerzengeld“. Im Vorfeld kam die Meldung, dass die „Helfer vor Ort“, denen eine Spende gelten sollte, wegen Erkrankung nicht kämen – aber sie kamen zum Glück dann doch, und zwar zu zweit!
Sie erzählten von ihren Einsätzen und den Erlebnissen, mit denen sie da konfrontiert würden. z. B. sind Gaffer und aggressive Leute immer wieder mal ein Problem. Aber trotz allem sah man beiden an, dass sie mit großer Einsatzbereitschaft für ihre Gemeinde und alle Menschen in Not da sind, und das ist uns doch eine Spende wert.

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