Das erste Pfarrfest seit 2019!


Ein besonderes Pfarrfest, da wir uns wieder treffen konnten und unser Pfarrer auch noch sein 40jähriges Priesterjubiläum feiern durfte. Bei herrlichem Wetter wurde vorbereitet und aufgebaut. Die ersten Besucher kamen schon gleich nach dem Mittagessen zum Kaffeetrinken und bekamen eine improvisierte Bewirtung, da unsere Kuchenbar erst ab 13 Uhr voll bestückt war. Unsere Mitglieder verwöhnten die Gäste mit wunderschönen Torten, Kuchen und Kücheln. Nach der Kindergartenaufführung kamen die Familien, um sich mit Süßem zu verpflegen. Auch einige ukrainische Spezialitäten waren mit dabei und wurden neugierig gekostet. Mit einem Ballonstart schloss das Fest ab. Unser Frauenbund-Beirat lieferte sein Geschenkkörbchen wieder beim Vorstand ab, und so endete ein gelungener Nachmittag im Schatten des Kirchturms.

Fronleichnam 2022

Es gab Blumenspenden in Fülle, dafür danken wir den Gärtnereien in Neustadt und im Weidener E-Center sowie vielen Privatpersonen! Und so konnten die fleißigen Helferinnen am Mittwoch nachmittag die Blüten optimal vorbereiten und bereits auf eine Holzplatte legen, so dass sehr früh am Fronleichnamstag die Damen der Morgenschicht die Platte hinaus trugen, platzierten und mit Schrift vollendeten. Natürlich war in diesem Jahr die Friedenstaube das Motiv, das sicher auch bei anderen Blütenteppichen in der Mitte prangte. Zu groß ist die Sehnsucht, dass in Europa wieder Frieden einkehren möge. An den Altären wurden auch zu diesem Thema passende Texte vorgetragen. Der Dank dafür, dass nach drei Jahren wieder dieses Fest stattfinden darf, und das Flehen um eine friedliche Zukunft vereinten sich, und ließen viel Nachdenklichkeit mit nach Hause nehmen.

Fotos: Andrea u. a.

Wanderung in den Maienabend

Am 19. Mai war es so weit: Nach langer Pause konnten wir uns wieder zu einer Abend-Wanderung treffen. Über 20 Frauen nutzten die Gelegenheit, bei schönem Wetter in die aufblühende Natur zu ziehen und dabei wieder die Gesellschaft und das Miteinander zu genießen. Wir trafen uns um 18 Uhr am Pfarrheim und zogen los Richtung „Uschis Hofcafé“, wo wir schon mit kulinarischen Köstlichkeiten der Hofküche erwartet wurden. Es wurde ein gemütlicher, sonniger Abend, der dem Kennenlernen und Wiederkennenlernen diente und uns alle müde, aber zufrieden wieder in das heimische, inzwischen dunkle Floß zurückkehren ließ.

Fotos: Andrea und Christina

Maiandacht und Muttertag

Am Sonntag, den 8. Mai trafen sich Mitglieder zu einer Maiandacht, passend zur aktuellen Situation mit Gebeten und Maria, der Königin des Friedens. Anschließend kamen viele der Mitbeterinnen zu einem gemütlichen Treff in der Raststation zusammen, wo sie von den Damen des Führungskreises mit einem Muttertagsgeschenk überrascht wurden.

Der Osterbrief ’22 kommt …

oder ist er schon bei Ihnen eingetroffen? In den Tagen um den Palmsonntag waren engagierte Damen unterwegs und bedenken alle Mitglieder mit einer Aufmerksamkeit zum Osterfest.

Dabei ist auch ein Schreiben des Vorstandes und eine Karte, die man, wie auf dem Foto, zu einem Kreuz zusammenstecken kann.

Wir wünschen Ihnen ein Osterfest, das zwar nicht friedlich ist, doch Ihnen ein wenig inneren Frieden bescheren möge. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 08.Mai 22 zur Maiandacht!

Wales und Weltgebetstag

Wie immer am ersten Freitag des Monats März: Weltgebetstags-Time! Heuer war es der 4. März und ziemlich kalt. Dennoch trafen sich tapfere Beter in der evangelischen Kirche, um zusammen mit den Geistlichen beider Konfessionen und dem Kantor Herrn Kunze informiert zu beten.

Das Land Wales war einigen nicht unbekannt, zumal es eines der europäischen Länder ist, die sich herrlich vom Motorradsattel aus erkunden lassen im Sommer. Und da soll es Menschen geben, die unser Gebet möchten? Ja, gibt es. Frauen, die als Mütter oder Großmütter sich alleine um eine Familie kümmern, sind von Armut betroffen. Der Schulunterricht hat es vor allem für Bürger mit geringem Einkommen so in sich, dass Nachhilfe finanziell nicht zu stemmen ist. Es gibt Gewalt in Beziehungen, wobei nicht selten der Bibelvers herhalten muss: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist…“ (Eph 5, 22f.). Gottes Wort muss als einschüchternde Waffe herhalten. Berufswünsche werden nicht wahr, weil entsprechende Mittel und Einrichtungen fehlen.

Doch Trost, Hoffnung und Hilfe kommt vielerorts in den Ländern Britanniens von kirchlichen Gemeinden. Ein starkes Zeichen ist das Samenkorn, dass jeder Gottesdienstbesucherin in die Hand gelegt wurde. Da sind so viele Möglichkeiten in diesem kleinen Kraftpaket. Was erwächst daraus? Eine Aktion, in der Lebensmittel gesammelt und einer Familie gegeben werden, damit alle satt werden? Nachhilfestunden für andere Familien, deren Kinder schulisch nicht gut mitkommen? Denen, die sich nicht klar artikulieren können, geduldig zuhören lernen und dabei erfahren, was wir für sie tun können? Was auch immer: Es kann vieles daraus werden, wenn man das Samenkorn hegt und pflegt.

Gestern erreichte viele ein Aufruf über WhatsApp: Wer immer Wohnraum zur Verfügung stellen kann für Flüchtlinge, darf sich gerne melden. Das Landratsamt Neustadt hat auf seiner Homepage einen entsprechenden Service eingerichtet, über den man seine Bereitschaft, Kriegsflüchtlinge aufzunehmen, erfassen kann.

Christa Riedl und Christina Schaller dankten allen Teilnehmern, den beiden Pfarrern, dem Kantor und natürlich auch Herrn Fred Lehner, der es sich nicht nehmen ließ, mit Stift und Kamera dabei zu sein!

Covid-Weihnacht, die zweite!

Liebe Frauenbund-Mitglieder und Freunde!

Wer hätte das gedacht im vorigen Jahr, dass uns die Pandemie noch einen Winter lang beschäftigen wird? Die Virologen sagen: Selbstverständlich ist das so, der Virus hat die Artenschranke überwunden und ist deshalb von der rasant mutierenden Sorte. Doch die wenigsten von uns sind Virologen, und so nehmen wir diese Erklärungen an und versuchen, zu verstehen, so gut wir das können. Das griechische Alphabet hat noch einige Buchstaben inpetto.

Und so müssen auch in diesem Advent alle Veranstaltungen entfallen, bis auf das Frauentragen, zu dem sich auch unsere Mitglieder und Freunde dieses schönen Brauches angemeldet und in kleinen Hauskreisen zu Andachten eingeladen haben. Vielleicht ist es für manche ein neues Erlebnis von Kirche, da zu solchen Andachten die Initiative von mir selbst ausgehen muss, ich selbst zu den Nachbarn und Freunden gehe und sie einlade, meine Bude aufräume und gespannt warte, wer nun alles kommt.

Auch anlässlich dieser zweiten andersartigen Weihnacht hat der Führungskreis allen Mitgliedern eine kleine Aufmerksamkeit gebracht, Sie haben sie vermutlich schon alle bekommen. Und auch in das Seniorenheim „Am Reiserwinkel“ ging der Gruß. Wir danken Ihnen allen, dass Sie unsere gemeinsamen Aktivitäten schätzen und gerne dabei sind. Wir hoffen, dass wir bald wieder ein tolles Programm anbieten und mit Ihnen erleben dürfen!

Frohe und gesegnete Weihnachten – Ihr Flosser Frauenbund.

Jahreshauptversammlung 21

Vorbereitung

Es war gar nicht so einfach, in diesem Jahr 2021 einen guten Termin für die Jahreshauptversammlung zu finden. Aber endlich wurde es möglich, da zum Sommerende die Inzidenzzahlen erfreulich niedrig waren und die Impfrate unter unseren Mitgliedern sehr hoch. Am 3. Oktober um 17 Uhr fanden wir uns zusammen: 36 Damen folgten der Einladung, Herr Pfr. Max Früchtl war auch dabei und Herr Fred Lehner übernahm das Fotografieren und die Presse.

Wir durften Mitglieder ehren, darunter auch Gründungsmitglieder, und auch neue Mitglieder bei uns begrüßen.

Geehrte Mitglieder

Der Jahresrückblick fiel entsprechen kürzer aus, da auf viele Veranstaltungen verzichtet werden musste. Doch gab es viel Zuspruch für die „Aktion Kontakt halten“, mit der wir unseren Mitgliedern signalisieren wollten, dass wir auch in schwierigen Zeiten für sie da sind und zusammen stehen.

Führungskreis 21

Im neuen Führungskreis sind bekannte und neue Gesichter, was sehr positiv finden. Die Mischung macht es! Es ist auch daran zu denken, dass das ein oder andere Mitglied des Führungskreises aus vielerlei Gründen aufhören will oder muss, und so ist es gut, wenn immer wieder interessierte Damen zu uns stoßen.

Die Wahl ging erfreulich flott von der Bühne, geleitet von Fred Lehner, der auch die – vielen Dank! – die Presse übernahm und von dem die beiden vorgängigen Bilder stammen.

Zum Schluss gab es für jeden ein „Trostpflaster“ als Geschenk!

Ökumenische Sommerandacht

„Gott nahe zu sein ist mein Glück“ war das Motto der diesjährigen Ökumenischen Sommerandacht, die zu Corona-Zeiten das bis dato beliebte Ökumenische Sommerfest der beiden Frauenbünde in Floß ersetzte. Die Teste und Lieder, ausgewählt von Frau Riedel und Frau Schaller, kamen gut an. Danach gab es noch ein fröhliches Beisammensein im Biergarten „Gogerer“. Das Plaudern und Scherzen hat allen sehr gut getan, wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann!

Ein Kräuter-Nachmittag

Frau Forster ist vielen Mitgliedern als Märchenerzählerin bekannt. Sie hielt Märchentage in Johannistal und hat uns auch einmal ein Frauenfrühstück gestaltet, bei dem ihr unnachahmliches Talent uns alle begeistert hat. Sie erzählt eben nicht mur mit Worten, sondern „spielt“ die Geschichten.

Unter den vielen Referenten, die der Frauenbund anbietet, haben wir sie uns erneut herausgepickt, da sie auf der Liste als Kräuterpädagogin vorgestellt wurde. Alles was mit Kräutern zu tun hat, ist in Floß sowieso sehr gefragt, da ringsum auf unseren Wiesen manch gutes Kräutlein unerkannt und ungenutzt wächst und in vielen Gärten die Kräuterspirale Einzug gehalten hat. Was liegt näher, als bei gutem Wetter die Referentin in das Flosser Schmuckstück, den Kreislehrgarten einzuladen? Sie fand die Lokation auch gut und meinte: „Da kann ich auch meinen Hund mitbringen!“ Der Gustl kam also auch mit und schnuffelte gemütlich alles ab und ließ sich auch streicheln.

Sie brachte einen Strauß Kräuter mit und stellte uns einige Spezialitäten vor: Den Kleinen und den Großen Wiesenknopf beispielsweise. Die Blätter kann man trocknen und in Salat oder Aufstriche mischen. Die Wurzel dagegen kann für einen Liebeszauber genutzt werden, wenn man sie vorsichtig ausgräbt, trocknet und zu Pulver zerreibt und der anvisierten Person in feinen Prisen aufs Brot oder in anderen Speisen zukommen lässt. Aber Vorsicht, meinte Frau Forster. Es kann gut sein, dass man am Ziel seiner Wünsche vielleicht gar nicht so glücklich ist, wie man sich das vorgestellt hatte, und dann die Person nicht mehr so leicht los wird. Also gut überlegen, ob man wirklich….

Die Eberraute stellte sie ebenfalls vor, ein Kraut, das auch alle Speisen schmackhafter werden lässt und gut auch auf kleinen Balkonen in Töpfen gedeiht. Auf die Frage, was man gegen hohen Blutdruck nehmen könnte, meinte Frau Forster: Es ist wichtig, nach den Ursachen des hohen Blutdrucks zu fragen. Habe ich einen stressigen Alltag? Was genau stresst mich? Vielleicht fehlt nur ein Lebensrhythmus mit mehr Auszeiten für mich, und der Blutdruck normalisiert sich von selbst. Esse ich zu viel oder das Falsche? Schlafe ich zu wenig? Bevor man Tabletten oder Kräuter bemüht, sollte man sich diese Fragen stellen. Bei krankhaft hohem Blutdruck sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

Die Gundelrebe oder Gundermann ist seit alter Zeit ein weißmagisches Kraut, dem nachgesagt wird, dass es Schwarzmagier/innen enttarnt, wenn man sich daraus ein Kränzchen windet, es aufsetzt und so in die Kirche geht. Wer also neugierig ist, kann das ausprobieren – das Kraut ist in vielen alten Hausgärten zu finden. Und auch im Quark sehr lecker. In Schokolade getaucht dekoriert es Kuchen und Torten. Die Schokolade erhält dann eine feiner bittere Note, und alles Bittere ist sehr gut die Verdauung!

Johanniskraut ist leicht zu erkennen, wächst auch gern an Wegrändern und enthält ein Öl. Johanniskrautblätter und -blüten gibt man in eine Flasche bis zu 2/3 voll und gießt mit gutem Olivenöl auf. Das Olivenöl färbt sich dabei schön rot (Rotöl) und kann bei Narben und Brandwunden äußerlich angewendet werden.

Beifuß kam auch zur Sprache, daraus ist ebenfalls ein öliger Auszug möglich. Und die Brennnessel ist ganz hoch zu schätzen: Ihre Samen, die „Nüsschen“, sind getrocknet eine besondere Spezialität auf die Salate. Unbedingt ausprobieren!

Grundsätzlich meinte die Referentin: Wer Kräuter sich selbst zieht, hat ein schönes Hobby, um seine Speisen originell zu würzen. Wer etwas Gesundes daraus herstellen möchte wie Deos, Tees oder Öle, sollte getrocknete Kräuter in der Apotheke kaufen, da sie dort „sauber“ sind, während Gepflücktes vom Wegrand vielleicht mit Tierkot, Düngemittel oder Herbiziden und Abgasen in Berührung gekommen ist.

Anschließend durften wir Frau Forsters selbstgebackenes Brot mit Kräuterquark probieren. Der Quark war wirklich sehr lecker und enthielt neben Zwiebel und Knoblauch Girsch, Brennnessel und Petersilie.

Da Fred Lehner, unser Reporter, in der Vorankündigung eine Überraschung versprochen hatte (es war an sich keine geplant gewesen), hatten sich Christina und Renate Bock noch zusammengesetzt und Tütchen mit einem Überraschungstee für jede Teilnehmerin gebastelt. Die durften wir mit nach Hause nehmen – wir waren 15 Teilnehmerinnen. Vielen Dank, Herr Lehner! Und natürlich auch Danke an unsere beiden fleißigen Vorsitzenden.

Und nicht zuletzt auch danke, Frau Forster, für’s Herkommen! Es war ein super schöner Nachmittag!

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