Ein Ausflug zum Zoigl

Schon des öfteren wurde während der Planungen die Frage gestellt: Warum gehen wir als Frauenbund nicht mal zum Zoigl? Schließlich ist das ein althergebrachter und sehr geselliger Brauch. Und wenn man es mit dem Trinken nicht übertreibt, passt es auch zum Frauenbund. Oder wie eine berühmte Mallersdorfer Schwester sagte: „Bier ist g’sund, solang du’s ned saufst.“
Zuvor gab es etwas kulturelles Programm: Das Waldnaabtal-Museum. Viele Museen in der unmittelbaren Nachbarschaft besuchen wir kaum, einfach, weil sie uns nahe sind. Dabei sind sie interessant! Vom Modell des Schratzellochs bis zu den „Handwerkskammern“ unter dem Dach, von der „Kuchl“ und bis zur guten Stube, von Manuskripten und bis zu den Anfängen der Porzellanindustrie gab es viel zu entdecken.
Und anschließend trafen wir uns noch im Schafferhof zu einer geselligen Runde!

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Basteln für den Osterbrunnen

Schon lange war der Plan, dem Osterbrunnen unserer Pfarrei ein Update zu verpassen. Viele Teile des Eierschmucks waren schon schadhaft. Und so krempelten unsere Mitglieder die Ärmel hoch und stürzten sich in das Färben…
Das Marmorieren gelang auch gut, nur war der Geruch der Farben etwas streng. Im großen Pfarrsaal verteilte er sich allerdings gut, so dass das Arbeiten insgesamt sehr angenehm und lustig war.

Wer Lust hatte, konnte danach noch eine hübsche Osterdeko aus Naturmaterialien unter der Leitung von Irmi Lindner basteln.

Hildes Geburtstag

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Seit Jahrzehnten singt unsere Hilde im Kirchenchor, seit Jahrzehnten ist sie treues Mitglied des Frauenbundes, dessen 1. Vorsitzende sie zudem jahrzehntelang war: Diese engagierte Frau im Ehrenamt hat das Bild der Flosser Pfarrgemeinde sehr geprägt. Dankbar nahmen „ihre“ Vereine die Einladung zu Hildes Geburtstagsfest an.
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Es reihte sich Geburtstagsrede an Gratulation. Viele hatte der Jubilarin zu danken und taten es aus vollem Herzen.
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Heute ist dein Ehrentag,
ein Tag von Gott geschenkt.
Wenn du den Weg zurück heut schaust,
staunst du wie Gott gelenkt,

wie er geführt dich jeden Tag,
wie er dich hat getragen,
wie er an deiner Seite war,
in allen Lebenslagen.

Er will es auch in Zukunft tun,
auf ihn kannst du vertrauen,
mit ihm da kannst du sicher gehen,
auf ihn kannst fest du bauen.

Was er in seinem Wort versprach,
das hält er ganz gewiss.
Er wird bei dir sein jeden Tag,
nein, er verlässt dich nicht.

Ich wünsche dir fürs neue Jahr,
Gesundheit, Kraft und Gottes Segen.
Dass seine Näh du spüren magst,
auf allen deinen Lebenswegen.

Weltgebetstag 2014: Ägypten

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Hier ist vorläufig einmal der Zeitungsausschnitt. Ich hoffe, dass ich noch ein paar Fotos bekomme! Es sieht auf alle Fälle danach aus.

Auch wenn überraschend wenige Mitbeter sich eingefunden haben, fand ich die diesjährige Veranstaltung sehr gelungen und stimmungsvoll. Da wir „Vorbeter“ den Chor verstärken durften und die Vorlage wirklich faszinierende Gesänge hergab, sangen wir tatsächlich ein bisschen arabisch, dieses „Kirie eleison“ der koptischen Kirche.

Anschließend gab es Infos und gutes Essen. Zu meiner Freude saß ich am Tisch mit zwei Damen, die bereits in Ägypten waren und nebenbei noch viele Informationen einfließen ließen. Zum Beispiel erzählten sie von Plastikfolien-Halden rechts und links der Straße, die zu den Pyramiden führt. Es ist gut, dass man auch davon erfährt. Und von der schlechten Bezahlung der Baumwollpflückerinnen.

Die Abendwanderung

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Eine Strecke in der Dämmerung laufen, dann eine lustige Einkehr beim „Stromhias“ und dann in der Dunkelheit wieder nach Hause: 27 Frauen ließen sich das nicht entgehen! Zwei wanderten sogar von Floß aus hin und wieder zurück!
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Es gab genügend Gelegenheit, sich munter auszutauschen („ratschen“ tun wir ja nicht!)
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Es ist schön, mal „einfach so“ etwas für uns zu unternehmen!
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Ein Ausflug ohne Bibel und Rucksack

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Das meditative Wandern hat beim Frauenbund Floß schon eine lange Tradition, meistens mit dem geistlichen Beirat Pfr. Große zusammen. Doch in diesem Jahr, da der neue Papst mit seiner Namenswahl den Hl. Franziskus in den Fokus rückte, begaben sich ca. 20 Mitglieder des Flosser Zweigvereins zum franziskanischen Besinnungsweg in Hainsacker, etwa 10 Kilometer nördlich von Regensburg gelegen.
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Die Frauen wurden von der Pastoralreferentin des Pfarrverbundes Hainsacker, Lappersdorf und Oppersdorf sehr herzlich empfangen und bekamen einen Überblick zur Entstehung des Besinnungsweges. Der Ortspfarrer des Pfarreiverbunds war beeindruckt von einem Besinnungsweg in Südtirol, Sand in Taufers. Als er seine Stelle in Hainsacker antrat, fielen ihm die schönen Fluren und Wälder auf. Die Idee, einen Besinnungsweg nach dem Vorbild von Sands anzulegen, war geboren. Man gewann dafür einheimische Künstler und brachte dazu ein schönes Begleitheft heraus. Der Besinnungsweg ist in drei Routen begehbar, über drei, fünf oder 10 Kilometer.
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„Lobet Gott in allen Dingen“ hieß die erste Station am Ortsrand. Dieses franziskanische Lebensmotto lud ein, den Lebensweg des Franziskus vom Playboy zum Ordensgründer bis zum Stigmatisierten zu betrachten.
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Ein Herz aus vielen hölzernen Teilen zusammengesetzt, führte zu Gedanken über das menschliche Herz, das vielen Einflüssen und Brüchen ausgesetzt ist. Eine kleine Tafel hoch oben in den Bäumen mit dem Segenssymbol „T“ des Franziskus erinnerte daran, dass auch Laien den Auftrag haben, zu segnen. Ein Wurm, der sich über den Weg schlängelt, mahnte an die franziskanische Direktheit, mit der Schrift umzugehen und sie umzusetzen: Franziskus hob Würmer auf, um sie nicht zu zertreten, weil er das Bibelwort aus Psalm 22, 6. „Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und Verachtung des Volks“ ganz wörtlich auf Jesus bezog.
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Eine Grille und ein Falke waren treue Begleiter des Heiligen, als er in die Einsamkeit ging, vielleicht nicht so bekannt wie der berühmte Wolf von Gubbio. Aber auch sie repräsentieren die besondere Nähe des Heiligen zur Schöpfung, insbesondere zu den Tieren. Die Tiere, Kunstwerke aus Altmetall, wieder von einem einheimischen Künstler, stehen am Wegrand oder verstecken sich in den Bäumen.
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Auf einem Hügel schließlich begegnet man in einem Rahmenkreuz, das im Inneren grobe Nägel enthält, dem stigmatisierten Franziskus. Das Leiden Christi war Franzikus jeden Tag im Gebet gegenwärtig. Die letzten beiden Jahre seines Lebens trug er dann auch die Wundmale Christi. Wenn man durch das Kreuz sieht, fällt der Blick exakt auf die Domtürme Regensburgs am Horizont: ein schönes Symbol dafür, wie sehr Franziskus trotz aller Anfeindungen aus der Kirche immer auch sich als Kind der Kirche betrachtete.
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Die sympathische Pastoralreferentin hielt auch mit leiser Kritik an Franziskus nicht zurück. Franziskus hat seinen Körper, der ihm doch auch von Gott gegeben wurde, nicht geschont, sondern als „Bruder Esel“ mit Fasten und Nachtwachen zu bändigen versucht. Franziskus starb deshalb mit grade 45 Jahren an schweren Krankheiten und völliger Erschöpfung. Vielleicht liegt uns das ältere „Ora et labora“ der benediktinischen Spiritualität sehr viel näher. Doch Franziskus ging konsequent seinen Weg, weil er ihn nur für sich selbst als den richtigen Pfad erkannt hat. So können wir heute auch aus der franziskanischen Frömmigkeit schöpfen: Die Unmittelbarkeit zum Wort, die ganz praktische Auslegung und die Begeisterung und Freude, die Franziskus an der Natur, der Schöpfung, an Tieren, Blumen, Wäldern und Bergen empfand, sind für uns heute bereichernde Glaubenselemente, gerade auch im Hinblick darauf, dass wir die Natur als gefährdet erleben.
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Ein Mittagessen in einem gemütlichen Landgasthof in Hainsacker schloss den Vormittag ab. Die Flosserinnen bedankten sich sehr bei Frau Dauerer, die so lebhaft und herzlich uns mit auf den franziskanischen Weg genommen hatte.
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Der Nachmittag gehörte dann der nahen Stadt Kallmünz. Zwar wäre dort eine Burgruine zu besichtigen, aber den steilen Aufstieg scheuten viele. Doch gab es im unteren Teil von Kallmünz auch viel Interessantes zu sehen: Die kleine steinerne Brücke, einen mächtig schiefen Rathausturm, das „Haus ohne Dach“ (in eine Felsenhöhle gebaut) und jede Menge Kunst. Die Straßen, Plätze und Kaffeehäuser der Stadt sind mit Gemälden und Skulpturen geschmückt, dass man schön flanieren und dann auch einen Kaffee genießen kann.

Bombiges Pfarrfest

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Das Wetter hat wunderbar gepasst, die Gäste kamen in Scharen und ließen sich von Gegrilltem und Domcafé verwöhnen, die Kinder hatten Spaß mit Spielen, Schminken und Kasperle. Und unsere Torten gingen rasant an den Endverbraucher. Kurz nach 16 Uhr ging das letzte Kuchenstück über die Theke. Dabei waren es in diesem Jahr so viele Kuchen und Torten, dass wir zuvor nicht glauben konnten, dass das alles weg geht.

Vor allem die Rumbomben und Rum-Eierlikör-Bomben waren heuer in Mode bei den Kuchenbäckerinnen. Mir wurde auch erklärt, wieso das so ist: So eine Rumbombe kann man leicht bis zu zwei Tagen vorher schon vorbereiten und am Festtag muss sie nur noch verziert werden. Sie schmeckt besser, wenn sie schön „durchzieht“. Aber für Kinder weniger geeignet, das ist der Nachteil. Ich habe die Bomben probiert und muss sagen: Lecker! Mache ich auch mal.

Ein amüsantes Ereignis am Rande: Als ich am späten Nachmittag Kaffeekannen nach unten trug, kamen mir zwei ganz kleine Kindergarten-Buben entgegen und fragten: „Wann kommt der Kasperl denn wieder?“ Ach, das tat mir ehrlich leid, dass ich sagen musste: Erst im nächsten Jahr! Der Kasperl schien die beiden sehr beeindruckt zu haben.

Auf den Bildern sind unsere fleißigen Tortenverkäuferinnen und ein Teil der Tortenaufschneide- und Spülbrigade verewigt. Es war großartig, wie wir alle Hand in Hand den Ansturm bewältigt haben. Dafür euch allen ein dickes „Dankeschön“! Wir hoffen, Ihr seid nächstes Jahr wieder dabei!

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