Ein Nachmittag in Indien

Mit dem Binden eines Saris begann am Mittwoch Frau Renate Lindner ihr Referat über Indien beim Frauenbund Floß.

Im Norden wird das Land durch den Himalaya und im Süden durch den pazifischen Ozean begrenzt.

Vor 2500 Jahren entstand die erste Hochkultur der Indus. 1947 wurde Indien durch Mahatma Gandhi unabhängig von der Kolonialmacht der Briten und ist seitdem eine Demokratie.

Frau Lindner erzählte über die vorherrschende Religion, den Hinduismus und über die Stellung der Frau mit einer anschließenden, regen Diskussion. Darauf bewirtete das Führungsteam die Gäste mit Kaffee und Kuchen und einem Fruchtkonfekt nach indischem Rezept.

Mit einem eindrucksvollen Bildervortrag von ihrer Indien-Reise unterhielt Frau Lindner im Anschluss die Anwesenden. Die Bilder zeigten Berge von Abfall und Schmutz, Menschen, die auf der Straße schlafen müssen und ebenso herrliche Paläste, sauber und gepflegt. Die meisten Menschen müssen hier in bitterster Armut leben, einige wenige sind unermesslich reich.

Zum Schluss dankte die Vorsitzende Christina Schaller der Referentin für ihren interessanten Vortrag mit einem kleinen Geschenk.

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Dober vecer! Weltgebetstag

Vielleicht lag es am Wetter oder an der Influenza-Welle – es fanden jedoch immerhin 35 Personen den Weg in das Pfarrheim, um am Weltgebetstag mit Texten und Rezepten aus Slowenien teilzunehmen. „Eingeladen, wir sind eingeladen…“ lautet ein Liedtext. Dabei, sagte mir eine Teilnehmerin, sei ihr bewusst geworden: Durch Slowenien hetzt man durch, weil man schnell an das Meer nach Kroatien will. Dabei sieht es wirklich so aus, als ob man in diesem Land auf gastfreundliche Menschen treffen kann, die einem gerne die landschaftliche Schönheit ihres kleinen Landes zeigen möchten: Die hohen Alpengipfel im Norden, der immerhin 49 km lange Adria-Strand im Süden, die alten Höhlenburgen und die Grotten von Postojna. Die lebhafte Stadt Ljubljana, die Weinkeller und Imkereien mit ihren Spezialitäten. Die Roma-Familien, die ihren Platz aller Vorbehalte zum Trotz behaupten und von sich aus auch einladen, sie kennenzulernen.

Bei den Liedern im Polka-Takt erinnerte mancher sich an die Oberkrainer – genau, das sind auch Slovenen. Mancher Fuß wippte mit, so sehr gingen die Melodien in die Beine. Und nächstes Jahr sehen wir uns wieder, wenn uns Simbabwe vorgestellt wird. Vielleicht trauen wir uns diesmal zu tanzen!

 

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Jahreshauptversammlung 2019

4500 Euro für die Nikolauskirche

Floß. (mef) „Putzen und wischen wir alles weg, was uns 2018 geärgert hat, was einen bitteren Beigeschmack machte, was uns nicht ganz so gelungen ist und was uns vielleicht auch Angst machte“, bat 2. Vorsitzende Renate Bock bei der Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes am Mittwoch im Pfarrheim St. Josef. Sie vertrat, krankheitsbedingt, die Vorsitzende Christina Schaller.

Wie das neue Vereinsjahr gestaltet werden sollte verglich die Stellvertreterin humorvoll mit einem Rezept. Frohsinn, Humor, Toleranz, Optimismus und Takt sollten das kommende Jahr bestimmen. Sie versprach, dass das neue Frauenbundjahr gut aufgeteilt und ereignisreich werden wird.

Schriftführerin Diana Kühner brachte das Vereinsjahr 2018 in Wort und Bild in Erinnerung. Sie berichtete von 16 Veranstaltungen. Der Bogen spannte sich von mehreren Wanderungen, Ausflugsfahrten Besichtigungen und Einkehrtagen. Nicht zu vergessen das Anfertigen der Blumenteppiche und das Schmücken des Osterbrunnens. Ein hauswirtschaftlicher Abend mit mediterraner Küche, ein Frauenfrühstück mit Motto „Lust am Leben“, ein Vortrag über die Sagen des Waldnaabtales und das Palmbuschen binden rundete das Programm ab.

Schatzmeisterin Christine Wirth stellte die Einnahmen und Ausgaben des Vereins akribisch gegenüber. Die Kassenprüferinnen Roswitha Bergmann und Ingrid Grünwald attestierten ihr beste Kassenführung. Aufgrund der soliden Finanzlage konnte an Pfarrer Max Früchtl eine Spende von 3000 Euro für die Renovierung der Nikolauskirche übergeben werden.

Viel Anerkennung gab es an diesem Abend auch für Dagmar Beuthner. Sie hält die Damen mit Gymnastik zwei Mal wöchentlich fit. Blumen gab es auch für Jessica Przetak für ihr Engagement in der Eltern-Kindgruppe und für Fahnenträgerin Berta Stich, die ihr Amt nach 20 Jahren abgibt. Ebenfalls ihr Amt in andere Hände gibt die Managerin und Regisseurin der Theatergruppe „Zum Pfarrplatzl“ Anni Witzl. Auch sie übergab mit einer Abordnung der Theatergruppe eine Spende in Höhe von 1500 Euro an Pfarrer Früchtl für die Nikolauskirche. Für den Verein neu gewonnen werden konnten Christa Hummel und Brigitte Biersack.

Pfarrer Max Früchtl lobte die Aktivitäten und das Angebot des Frauenbundes. Er sprach von einem „Segen für die Pfarrei“.

Die 2. Vorsitzende macht zum Schluss noch Werbung für das Jahresprogramm 2019, das bereits im Januar mit einer Winterwanderung beginnt.

Bilder: mef

Leute: Anni Witzl

Theaterstücke wurden im Pfarrsaal schon seit eh und je aufgeführt. Waren es in der Kriegs- und Nachkriegszeit ernste Stücke, die zum Nachdenken rührten, werden heute nur Komödien und lustige Stücke aufgeführt. Aus diesem Grund hatte es der ehemalige Pfarrer Josef Most unter schwierigsten Bedingungen fertig gebracht eine Bühne ins neue Pfarrheim einzubauen, erinnerte sich die scheidende Leiterin der Theatergruppe „Zum Pfarrplatzl“. Genau vor 20 Jahre, also 1999, hatte Lydia Riebl in einer damaligen Sitzung angeregt wieder Theater zu spielen. Anni Witzl, von allen „Annerl“ genannt, wurde die Verantwortung für das Projekt übertragen. Händeringend wurden im Anschluss Darsteller gesucht. Im Herbst desselben Jahres kam schon das erste Stück „Wo geht’s denn da zum Himmel“ aufgeführt. Ohne Startkapital mussten Kulissen und Requisiten angeschafft werden. Ein Höhepunkt war die Aufführung des Passions-Spiel „Johannes der Täufer“ mit 40 Darstellern in der Pfarrkirche. Die Laienschauspieler begeistern mit Aufführungen Jahr für Jahr ihr Publikum. Ein Großteil der Einnahmen geht an öffentliche Einrichtungen weiter. Anni Witzl gibt jetzt den Führungsstab weiter an Hans Braun (Jumbo), der die Gruppe übernimmt und weiterführt.

Wir sagen euch an

Die Adventsfeier wurde nach dem bewährten Schema begangen:
Erst im Kreis um die Adventslichter mit Texten und Gesang, dann das leibliche Wohl im Mittelpunkt im großen Saal.
Wie immer waren die Tische sehr liebevoll geschmückt und die Backwerke köstlich, aber in diesem Jahr konnten wir auch eine Lichterstadt auf der Bühne betrachten, erbaut von Fr. Noetzel und ihren Helfern, die für die Adventsfeier des Seniorenkreises dekoriert hatten und uns die schöne Kulisse für unsere Feier überließen.

Wandern mit Bibel und Rucksack

Das war zwar schon im Juni, aber da die Chronistin zu dieser Zeit im Prüfungsstress war, kommt alles so nach und nach.
Das Wandern hat inzwischen wegen seiner wohltuenden Wirkung auf Körper und Geist eine solche Tradition, dass viele Mitglieder sagen: Wann gibt’s das denn wieder?
Auch im neuen Jahresprogramm ist es wieder dabei!

Palmbuschen-Binden 2018

Wie immer kurz vor Ostern: Das Palmbuschen-Binden stand an. Und wie immer fanden sich unsere treuen und engagierten Binderinnen, um 350 kleine Palmbuschen herzustellen, die dann am Palmsonntag von den Mitchristen gerne gekauft wurden. Der Erlös kommt, auch wie immer, einem Projekt der Pfarrgemeide zu gute.

Auf ein Neues!

Jahreshauptversammlung 2018

Mit Gottesdienst und anschließender Jahreshauptversammlung durften wir am 24. Januar in ein neues Jahr voller Aktivitäten starten. Die Jahresprogramme lagen fertig gedruckt und gefaltet bereit, unsere Mitglieder nahmen sie für sich und diejenigen, die nicht kommen konnten, mit, es gab leckeren Leberkas von Hrn. Frauenreuther persönlich vorbei gebracht – so geht dieses Jahr schon einmal gut an.

Wir freuten uns auch sehr darüber, dass unser „neuer“ geistlicher Beirat Pfr. unter den Gästen war. Und natürlich, dass sich so viele Mitglieder auf den Weg gemacht hatten, um mit uns den Start ins neue Frauenbundjahr zu feiern. Pfr. Früchtl überraschte uns dann auch noch mit einem gelungenen Vortrag über seine Reisen in das Heilige Land. Es wurde viel gelacht, und zum Schluss meinte Christina: „Herr Pfarrer, da will ich auch mal hin. Wie bekommen wir das zustande?“

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