Einkehrtag Johannistal

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Zu sechst fuhren Flosser Frauenbundfrauen zum Einkehrtag. Ihr Bericht lautet: Es hat gut getan, wir haben viel gelacht!
Direktor Striegl hielt in seiner gekonnten lockeren Art den Vortrag.

Weltgebetstag ’20

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„Steh auf und geh!“, lautete das Motto des heurigen Weltgebetstages, den Frauen aus Simbabwe vorbereitet haben. Rund um die Welt ging der Gottesdienst am 6. März und holte ca. 30 Frauen in das Gemeindehaus zusammen.
Steh auf und geh!Dieses Motto haben sich die Frauen aus Simbabwe für den Weltgebetstag 2020,ausgesucht. Der Satz stammt aus dem Johannesevangelium aus der Heilung des Gelähmten (Johannes 5, 2–9 a): Steh auf, nimm deine Matte und geh.Damit fordern die Frauen des WeltgebetstagsKomitees in Simbabwe auf,die Perspektive zu wechseln, persönliche und gesellschaftliche Veränderung als Chance zu begreifen und neue Wege zu gehen. Und das in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs, wirt-schaftlichen Niedergangs und Perspektivlosigkeit. Wie genau sich die derzeitige Situation Simbabwes gestaltet, aus welchem Kontext die Frauen kommen,wurde im Vortrag skizziert.
Wir erfuhren über die Geschichte dieses von Massakern gezeichneten Landes, dessen Hoffnung auf Frieden und Wohlstand sich erst vor kurzem wieder einmal zerschlagen hatte.
In der Religion vieler Bantu-Völker, zu denen die Shona und Ndebele gehören, gibt es einen weit entrückten Schöpfergott (Shona: Mwari), der erst durch die Christianisierung Form annahm. Viel realer hingegen sind die Ahnen.
Das Weiterleben nach dem Tode findet nicht in einem Jenseits,sondern im Hier und Jetzt statt. Dabei stellt der Tod den Übergang des Körpers von einer physischen Form zur anderen und die Trennung des Geistes vom Körper zu einer höheren Welt der lebendigen Geister dar. Die Geister der Vorfahren sind eine Quelle des Trostes und der Grundstein der religiösen Aktivität und suchen sich immer wieder spirituelle Medien aus, um in der Welt zu wirken. Nehanda ist eine mächtige Ahnin, die sich immer wieder Frauen als Medium aussucht und auf Nyamhita, die Tochter des ersten Herrschers des Munhu-mutapa-Königreichs (15.Jh) zurückgeht. So auch im Ersten Chimurenga gegen die Kolonisation des Landes durch Cecil Rhodes, als eine der Anführer*innen das spirituelle Medium MbuyaNehanda war.
Nicht anders als bei uns halten auch in Simbabwe die meist ehrenamtlich arbeitenden Frauen die Kirchen und deren Sozialgestalten am Leben. Für den Kirchgang werden besondere Kleider in bestimmten Farben bevorzugt.Am stärksten schränken die apostolischen und Pfingstgemeinden die Rechte der Frauen ein, in dem sie unter anderem die Heirat von Mädchen oder die Polygamie praktizieren, obwohl dies gesetzlich verboten ist.
HIV und AIDS war jahrelang das Problem Nummer eins in der Region. Doch in Simbabwe sterben inzwischen viele Menschen auch an heilbaren Krankheiten, weil die Versorgung in den Krankenhäusern nicht mehr gewährleistet ist oder weil es immer wieder zu Choleraausbrüchen kommt. In manchen Regionen wird wieder Sorghuma gebaut, denn Mais überlebt die Trockenheit nicht.Hausarbeit auf dem Land ist mühsam und arbeitsintensiv und wird nach wie vor von Frauen geleistet. Familienstrukturen werden zerstört, schon die HIV/AIDS Pandemie hat diese ausgehöhlt, so dass oft die Großelterngeneration für die Versorgung der 1,2 Millionen Waisen zuständig war. Jetzt suchen viele Erwachsene weit weg von ihrem Zuhause nach Arbeit. Zurückbleiben Kinder, die auf Kinder aufpassen, sogenannte Child Headed Households.
Die Auswirkungen des Guerillakrieges und des Massakers im Matabeleland waren politischer und ethnischer Natur. Beides wurde in Simbabwe nie wirklich aufgearbeitet. Zum einen sah das über zehn Jahre bindende Lancaster House Abkommen dies nicht vor, zum anderen gab die ZANU-Regierung unter Mugabe das Ausmaß und die wahren Hintergründe des Massakers nie preis. Frieden kann nach außenhin existieren, ohne dass Versöhnung stattgefunden hat, ist dadurch aber enorm zerbrechlich. Vergeben, zugeben, versöhnen und wiedergutmachen gehören zusammen, es gibt sie nicht umsonst. Dies steht für Simbabwe noch aus. Gewalterfahrung erzeugt allzu oft neue Gewalt, die schwächsten Glieder einer Gesellschaft – Frauen und Kinder –bekommen sie zu spüren. Und ohne Versöhnung und Wiedergutmachung gibt es auch keine wirkliche Zukunft für Simbabwe.
Die Mehrheit der Menschen ist mit der Organisation des Überlebens beschäftigt, da fällt es schwer, sich politisch zu engagieren. Und wenn dann doch, wie im Januar eine signifikante Menge an Menschen zusammen kommen, um gegen die bestehenden Verhältnisse zu demonstrieren, werden sie von der Übermacht des Staatsapparates eingeschüchtert, verprügelt und erschossen. So wird es erst mal weitergehen, eine Veränderung, eine Verbesserung ist nicht in Sicht. Da können weder der Nachbar Südafrika, noch die Region der SADC (Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika) und auch nicht die EU helfen. Eine wirkliche Transformation muss von innen kommen. Wie das aussehen kann, steht derzeit in den Sternen.
Und doch ist das Meditationsbild voller Hoffnung. Sich zusammen zu tun, zu beten, einander Stütze und Hilfe zu sein, das macht den Frauen Simbabwes Mut. Wir schließen sie in unsere Gebete ein.

Zu Besuch bei Schwester Ellen

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17. Februar 2020: Die Familien Rosner und Bayer waren im Frühjahr ’19 zu Besuch bei Sr. Ellen in der südafrikanischen Provinz Kwazulu-Natal. Sie brachten ihre Eindrücke in vielen Fotos gespeichert zurück und führten diese den interessierten Flossern, viele davon beim Männerverein oder beim Frauenbundengagiert, vor. Die Schilderung von der Schönheit des Landes, aber auch von Armut und Krankheit wirkte nachhaltig, dass spontan eine Spende von 450,– € zusammen kam.
Foto: Fred Lehner, Neuer Tag.

Faschingswanderung nach Diepoldsreuth


Die Bälle und Partys mögen die anderen feiern – bei uns hat sich seit einigen Jahren die Faschingswanderung etabliert. So trafen sich am 19. Februar Mitglieder zu einer abendlichen Wanderung nach Diepoldsreuth. Unterwegs wurde schon viel geratscht und gescherzt, so dass nach ca. 1 Stunde eine Lustige Gesellschaft am Zielort eintraf. Sie wurde im Gasthaus Diepoldsreuth auch entsprechend verwöhnt. Der Heimweg geriet auch sehr angenehm, da es einen Fahrdienst gab, den u.a. dankenswerterweise Herr Schaller übernahm.

Jahreshauptversammlung 20


Am 30. Januar 2020 konnten wir unsere Jahreshauptversammlung begehen. Sie begann mit einem Gottesdienst zum Thema „Ihr seid das Salz“, bei dem ein kleiner Frauenbund-Chor unter der Leitung von Franz Seitz die musikalische Gestaltung übernahm, und setzte sich im Pfarrheim fort. Mit Party-Gebäck, Tee und Radler konnten sich die Teilnehmer erst einmal erfrischen, bevor der Jahresrückblick, der Kassenbericht und die Übergabe der Spenden über die Bühne gingen.
Herr Pfr. Früchtl bekam das „Kerzengeld“. Im Vorfeld kam die Meldung, dass die „Helfer vor Ort“, denen eine Spende gelten sollte, wegen Erkrankung nicht kämen – aber sie kamen zum Glück dann doch, und zwar zu zweit!
Sie erzählten von ihren Einsätzen und den Erlebnissen, mit denen sie da konfrontiert würden. z. B. sind Gaffer und aggressive Leute immer wieder mal ein Problem. Aber trotz allem sah man beiden an, dass sie mit großer Einsatzbereitschaft für ihre Gemeinde und alle Menschen in Not da sind, und das ist uns doch eine Spende wert.

Öffnet die Türen – Advent 2019


Am 11.12.19 beschloss der Zweigverein das aktive Jahr mit einer besinnliche Adventsfeier. Wir begannen mit einem meditativen Teil im Kleinen Saal. Das Thema war der Psalm 24, der auch als adventliches Kirchenlied gesungen wird: Macht hoch die Tür!
Wir wurden dazu angeregt, die Tür unseres Herzens zu öffnen und Gott selbst in sein Eigentum einzuladen. Da gerade in dieser Adventszeit 2019 der Konsum alle bisherigen Rekorde geschlagen hat, ist es wichtig, sich auf das Eigentliche in der Adventszeit zu besinnen.
Danach öffneten wir die Tür zum Großen Saal, wo es Plätzchen und Glühwein gab. Besonderer Dank erging an unsere Renate, die für jede Teilnehmerin einen kleinen Weihnachtsbaum gehäkelt hatte. Sie hat schon im Sommer damit angefangen! Obendrein ist sie für die schöne Deko im Saal verantwortlich. Lieben Dank dafür, Renate.
Zufrieden beschlossen wir das Jahr und freuen uns darauf, was 2020 bringen wird!

Ausflug nach Furth im Wald


Der 14. September lockte mit einem wundervollen Wetter. Eine schöne Gruppe aus Floß und Flossenbürg hatte sich zum Ausflug zusammen gefunden. Auch unser Geistlicher Beirat freute sich über die Gelegenheit, den berühmten Drachen einmal live zu sehen, da doch sein Cousin an diesem größten Bühnen-Roboter der Welt entscheidend mitgewirkt hatte.

Die Drachen-Show war auch dann wirklich aufregend. Anfangs wurde der Drache noch auf Rädern heraus- und herumgefahren, aber dann stellte er sich tatsächlich auf seine vier Tatzen und marschierte. Zur Freude der Kinder ließ er sich auch kraulen und brummte dabei zufrieden mit halb geschlossenen Augen. Die erstaunlich ausgeklügelte Mechatronik lässt sogar ein Mienenspiel zu, von böse-angriffslustig bis schläfrig. Ach, und wir erfuhren, dass der Drache Lisbeth heißt.

Nach einem Mittagessen am Steinbruchsee, wo es den Kindern sehr gefiel (viele Tiere! Schaukeln! Rutschen!), so dass wir sie kaum loseisen konnten, ging es zur „Zeitreise Flederwisch“, eines der 100 Top-Ausflusziele im Bayrischen Wald.
Uns begrüßte ein lustiger Steampunk-Ingenieur und zeigte uns das faszinierende kleine Museum, wo wir den Rest des Nachmittags verbrachten. Was gab es nicht alles zu sehen! Eine Landeplattform für Zeppeline, eine Papierschöpfanlage, eine 100 Jahre alte Dampfmaschine, ein Goldgräber-Camp und viele Ideen, wie man seinen Garten vollstellen könnte. Und wir wissen nun auch, dass unsere Vorsitzende auch hexen kann.

Um 18 Uhr waren wir erschöpft, aber voller fröhlicher Eindrücke wieder im vertrauten Floß.

Sommerfest, Sommernacht


Am 18. Juli war es wieder so weit: Die beiden Flosser Frauenbünde trafen sich zu einem fröhlichen, unkomplizierten Fest an einem lauen Sommerabend diesmal im Freibereich des evangelischen Gemeindehaus. Diverse Köstlichkeiten und Spezialitäten waren von den Mitgliedern mit viel Liebe im Vorfeld zubereitet und mitgebracht worden. Und ließen sich es alle schmecken, tranken den ein oder anderen „Hugo“ dazu und unterhielten sich bestens. Die ruhige entspannte Atmosphäre bewirkte, dass viele blieben, bis es dunkel wurde und die Szenerie in Kerzenschimmer getaucht wurde. Am Ende verabschiedeten sich die Gäste mit einem „Schön war’s! Bis nächstes Jahr wieder!“.

Pfarrfest 19


Wieder gab es himmlische Kuchen und Kaffee. Die Theke war gut bestückt und wurde gut angenommen. Viele ließen sich schon vor der Kindergartenaufführung ihre Lieblingstortenstückchen reservieren. Das Wetter spielte auch mit, und so hatte auch der Frauenbund gut lachen!

Palmbuschen-Binden für Sr. Ellen


Alle Jahre wieder treffen sich Mitglieder des Frauenbundes zum Palmbuschbinden, und alle Jahre wieder kommt ein schöner Erlös zusammen. In diesem Jahr stand vor dem Binden die große Frage, ob angesichts des Insektensterbens es nicht besser wäre, ganz auf die Palmbuschen zu verzichten? Schließlich haben viele Mitbürger Zuchtexemplare der Kätzchenweide und könnten sich ja auch untereinander mit Zweigen versorgen.
Doch es siegte das Brauchtum und die jährliche Routine, bei der viele Frauen einfach gerne zusammenkommen und basteln. Resi Stadelbauer entwarf ein neues Modell des Palmbuschen, der in der Hauptsache aus dem unbeliebten Hartriegel, der entlang des Bockl-Radwegs wächst, und einem Kätzchen-Zweig bestand. Überraschend gut wurde die Neuheit von allen Gottesdienstbesuchern akzeptiert. Und entsprechend war auch der Erlös. Zusammen mit handgestickten Medaillons von Renate Bock brachten die Palmbuschen 2.0 über 900,- €. Aufgestockt aus anderen Aktionen und Spenden durfte Christina Schaller Sr. Ellen dann 1000,- € überreichen.

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