Ausflug nach Furth im Wald


Der 14. September lockte mit einem wundervollen Wetter. Eine schöne Gruppe aus Floß und Flossenbürg hatte sich zum Ausflug zusammen gefunden. Auch unser Geistlicher Beirat freute sich über die Gelegenheit, den berühmten Drachen einmal live zu sehen, da doch sein Cousin an diesem größten Bühnen-Roboter der Welt entscheidend mitgewirkt hatte.

Die Drachen-Show war auch dann wirklich aufregend. Anfangs wurde der Drache noch auf Rädern heraus- und herumgefahren, aber dann stellte er sich tatsächlich auf seine vier Tatzen und marschierte. Zur Freude der Kinder ließ er sich auch kraulen und brummte dabei zufrieden mit halb geschlossenen Augen. Die erstaunlich ausgeklügelte Mechatronik lässt sogar ein Mienenspiel zu, von böse-angriffslustig bis schläfrig. Ach, und wir erfuhren, dass der Drache Lisbeth heißt.

Nach einem Mittagessen am Steinbruchsee, wo es den Kindern sehr gefiel (viele Tiere! Schaukeln! Rutschen!), so dass wir sie kaum loseisen konnten, ging es zur „Zeitreise Flederwisch“, eines der 100 Top-Ausflusziele im Bayrischen Wald.
Uns begrüßte ein lustiger Steampunk-Ingenieur und zeigte uns das faszinierende kleine Museum, wo wir den Rest des Nachmittags verbrachten. Was gab es nicht alles zu sehen! Eine Landeplattform für Zeppeline, eine Papierschöpfanlage, eine 100 Jahre alte Dampfmaschine, ein Goldgräber-Camp und viele Ideen, wie man seinen Garten vollstellen könnte. Und wir wissen nun auch, dass unsere Vorsitzende auch hexen kann.

Um 18 Uhr waren wir erschöpft, aber voller fröhlicher Eindrücke wieder im vertrauten Floß.

Sommerfest, Sommernacht


Am 18. Juli war es wieder so weit: Die beiden Flosser Frauenbünde trafen sich zu einem fröhlichen, unkomplizierten Fest an einem lauen Sommerabend diesmal im Freibereich des evangelischen Gemeindehaus. Diverse Köstlichkeiten und Spezialitäten waren von den Mitgliedern mit viel Liebe im Vorfeld zubereitet und mitgebracht worden. Und ließen sich es alle schmecken, tranken den ein oder anderen „Hugo“ dazu und unterhielten sich bestens. Die ruhige entspannte Atmosphäre bewirkte, dass viele blieben, bis es dunkel wurde und die Szenerie in Kerzenschimmer getaucht wurde. Am Ende verabschiedeten sich die Gäste mit einem „Schön war’s! Bis nächstes Jahr wieder!“.

Pfarrfest 19


Wieder gab es himmlische Kuchen und Kaffee. Die Theke war gut bestückt und wurde gut angenommen. Viele ließen sich schon vor der Kindergartenaufführung ihre Lieblingstortenstückchen reservieren. Das Wetter spielte auch mit, und so hatte auch der Frauenbund gut lachen!

Palmbuschen-Binden für Sr. Ellen


Alle Jahre wieder treffen sich Mitglieder des Frauenbundes zum Palmbuschbinden, und alle Jahre wieder kommt ein schöner Erlös zusammen. In diesem Jahr stand vor dem Binden die große Frage, ob angesichts des Insektensterbens es nicht besser wäre, ganz auf die Palmbuschen zu verzichten? Schließlich haben viele Mitbürger Zuchtexemplare der Kätzchenweide und könnten sich ja auch untereinander mit Zweigen versorgen.
Doch es siegte das Brauchtum und die jährliche Routine, bei der viele Frauen einfach gerne zusammenkommen und basteln. Resi Stadelbauer entwarf ein neues Modell des Palmbuschen, der in der Hauptsache aus dem unbeliebten Hartriegel, der entlang des Bockl-Radwegs wächst, und einem Kätzchen-Zweig bestand. Überraschend gut wurde die Neuheit von allen Gottesdienstbesuchern akzeptiert. Und entsprechend war auch der Erlös. Zusammen mit handgestickten Medaillons von Renate Bock brachten die Palmbuschen 2.0 über 900,- €. Aufgestockt aus anderen Aktionen und Spenden durfte Christina Schaller Sr. Ellen dann 1000,- € überreichen.

Ein Ausflug nach Wiesau

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Nachdem der Wiesauer Frauenbund im letzten Jahr bei uns zu Besuch war, statteten wir einen Gegenbesuch ab, um die vorherige Gemeinde unseres geistlichen Beirates kennenzulernen. Es wurde ein entspannter, interessanter Nachmittag. Wiesau ist nun wirklich nicht allzu weit weg – aber dass es historisch so viel zu bieten hat, war uns nicht bewusst! Wiesau ist eine Reise wert.

Ein Nachmittag in Indien

Mit dem Binden eines Saris begann am Mittwoch Frau Renate Lindner ihr Referat über Indien beim Frauenbund Floß.

Im Norden wird das Land durch den Himalaya und im Süden durch den pazifischen Ozean begrenzt.

Vor 2500 Jahren entstand die erste Hochkultur der Indus. 1947 wurde Indien durch Mahatma Gandhi unabhängig von der Kolonialmacht der Briten und ist seitdem eine Demokratie.

Frau Lindner erzählte über die vorherrschende Religion, den Hinduismus und über die Stellung der Frau mit einer anschließenden, regen Diskussion. Darauf bewirtete das Führungsteam die Gäste mit Kaffee und Kuchen und einem Fruchtkonfekt nach indischem Rezept.

Mit einem eindrucksvollen Bildervortrag von ihrer Indien-Reise unterhielt Frau Lindner im Anschluss die Anwesenden. Die Bilder zeigten Berge von Abfall und Schmutz, Menschen, die auf der Straße schlafen müssen und ebenso herrliche Paläste, sauber und gepflegt. Die meisten Menschen müssen hier in bitterster Armut leben, einige wenige sind unermesslich reich.

Zum Schluss dankte die Vorsitzende Christina Schaller der Referentin für ihren interessanten Vortrag mit einem kleinen Geschenk.

Dober vecer! Weltgebetstag

Vielleicht lag es am Wetter oder an der Influenza-Welle – es fanden jedoch immerhin 35 Personen den Weg in das Pfarrheim, um am Weltgebetstag mit Texten und Rezepten aus Slowenien teilzunehmen. „Eingeladen, wir sind eingeladen…“ lautet ein Liedtext. Dabei, sagte mir eine Teilnehmerin, sei ihr bewusst geworden: Durch Slowenien hetzt man durch, weil man schnell an das Meer nach Kroatien will. Dabei sieht es wirklich so aus, als ob man in diesem Land auf gastfreundliche Menschen treffen kann, die einem gerne die landschaftliche Schönheit ihres kleinen Landes zeigen möchten: Die hohen Alpengipfel im Norden, der immerhin 49 km lange Adria-Strand im Süden, die alten Höhlenburgen und die Grotten von Postojna. Die lebhafte Stadt Ljubljana, die Weinkeller und Imkereien mit ihren Spezialitäten. Die Roma-Familien, die ihren Platz aller Vorbehalte zum Trotz behaupten und von sich aus auch einladen, sie kennenzulernen.

Bei den Liedern im Polka-Takt erinnerte mancher sich an die Oberkrainer – genau, das sind auch Slovenen. Mancher Fuß wippte mit, so sehr gingen die Melodien in die Beine. Und nächstes Jahr sehen wir uns wieder, wenn uns Simbabwe vorgestellt wird. Vielleicht trauen wir uns diesmal zu tanzen!

 

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