Jahreshauptversammlung 2019

4500 Euro für die Nikolauskirche

Floß. (mef) „Putzen und wischen wir alles weg, was uns 2018 geärgert hat, was einen bitteren Beigeschmack machte, was uns nicht ganz so gelungen ist und was uns vielleicht auch Angst machte“, bat 2. Vorsitzende Renate Bock bei der Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes am Mittwoch im Pfarrheim St. Josef. Sie vertrat, krankheitsbedingt, die Vorsitzende Christina Schaller.

Wie das neue Vereinsjahr gestaltet werden sollte verglich die Stellvertreterin humorvoll mit einem Rezept. Frohsinn, Humor, Toleranz, Optimismus und Takt sollten das kommende Jahr bestimmen. Sie versprach, dass das neue Frauenbundjahr gut aufgeteilt und ereignisreich werden wird.

Schriftführerin Diana Kühner brachte das Vereinsjahr 2018 in Wort und Bild in Erinnerung. Sie berichtete von 16 Veranstaltungen. Der Bogen spannte sich von mehreren Wanderungen, Ausflugsfahrten Besichtigungen und Einkehrtagen. Nicht zu vergessen das Anfertigen der Blumenteppiche und das Schmücken des Osterbrunnens. Ein hauswirtschaftlicher Abend mit mediterraner Küche, ein Frauenfrühstück mit Motto „Lust am Leben“, ein Vortrag über die Sagen des Waldnaabtales und das Palmbuschen binden rundete das Programm ab.

Schatzmeisterin Christine Wirth stellte die Einnahmen und Ausgaben des Vereins akribisch gegenüber. Die Kassenprüferinnen Roswitha Bergmann und Ingrid Grünwald attestierten ihr beste Kassenführung. Aufgrund der soliden Finanzlage konnte an Pfarrer Max Früchtl eine Spende von 3000 Euro für die Renovierung der Nikolauskirche übergeben werden.

Viel Anerkennung gab es an diesem Abend auch für Dagmar Beuthner. Sie hält die Damen mit Gymnastik zwei Mal wöchentlich fit. Blumen gab es auch für Jessica Przetak für ihr Engagement in der Eltern-Kindgruppe und für Fahnenträgerin Berta Stich, die ihr Amt nach 20 Jahren abgibt. Ebenfalls ihr Amt in andere Hände gibt die Managerin und Regisseurin der Theatergruppe „Zum Pfarrplatzl“ Anni Witzl. Auch sie übergab mit einer Abordnung der Theatergruppe eine Spende in Höhe von 1500 Euro an Pfarrer Früchtl für die Nikolauskirche. Für den Verein neu gewonnen werden konnten Christa Hummel und Brigitte Biersack.

Pfarrer Max Früchtl lobte die Aktivitäten und das Angebot des Frauenbundes. Er sprach von einem „Segen für die Pfarrei“.

Die 2. Vorsitzende macht zum Schluss noch Werbung für das Jahresprogramm 2019, das bereits im Januar mit einer Winterwanderung beginnt.

Bilder: mef

Leute: Anni Witzl

Theaterstücke wurden im Pfarrsaal schon seit eh und je aufgeführt. Waren es in der Kriegs- und Nachkriegszeit ernste Stücke, die zum Nachdenken rührten, werden heute nur Komödien und lustige Stücke aufgeführt. Aus diesem Grund hatte es der ehemalige Pfarrer Josef Most unter schwierigsten Bedingungen fertig gebracht eine Bühne ins neue Pfarrheim einzubauen, erinnerte sich die scheidende Leiterin der Theatergruppe „Zum Pfarrplatzl“. Genau vor 20 Jahre, also 1999, hatte Lydia Riebl in einer damaligen Sitzung angeregt wieder Theater zu spielen. Anni Witzl, von allen „Annerl“ genannt, wurde die Verantwortung für das Projekt übertragen. Händeringend wurden im Anschluss Darsteller gesucht. Im Herbst desselben Jahres kam schon das erste Stück „Wo geht’s denn da zum Himmel“ aufgeführt. Ohne Startkapital mussten Kulissen und Requisiten angeschafft werden. Ein Höhepunkt war die Aufführung des Passions-Spiel „Johannes der Täufer“ mit 40 Darstellern in der Pfarrkirche. Die Laienschauspieler begeistern mit Aufführungen Jahr für Jahr ihr Publikum. Ein Großteil der Einnahmen geht an öffentliche Einrichtungen weiter. Anni Witzl gibt jetzt den Führungsstab weiter an Hans Braun (Jumbo), der die Gruppe übernimmt und weiterführt.

Wir sagen euch an

Die Adventsfeier wurde nach dem bewährten Schema begangen:
Erst im Kreis um die Adventslichter mit Texten und Gesang, dann das leibliche Wohl im Mittelpunkt im großen Saal.
Wie immer waren die Tische sehr liebevoll geschmückt und die Backwerke köstlich, aber in diesem Jahr konnten wir auch eine Lichterstadt auf der Bühne betrachten, erbaut von Fr. Noetzel und ihren Helfern, die für die Adventsfeier des Seniorenkreises dekoriert hatten und uns die schöne Kulisse für unsere Feier überließen.

Wandern mit Bibel und Rucksack

Das war zwar schon im Juni, aber da die Chronistin zu dieser Zeit im Prüfungsstress war, kommt alles so nach und nach.
Das Wandern hat inzwischen wegen seiner wohltuenden Wirkung auf Körper und Geist eine solche Tradition, dass viele Mitglieder sagen: Wann gibt’s das denn wieder?
Auch im neuen Jahresprogramm ist es wieder dabei!

Palmbuschen-Binden 2018

Wie immer kurz vor Ostern: Das Palmbuschen-Binden stand an. Und wie immer fanden sich unsere treuen und engagierten Binderinnen, um 350 kleine Palmbuschen herzustellen, die dann am Palmsonntag von den Mitchristen gerne gekauft wurden. Der Erlös kommt, auch wie immer, einem Projekt der Pfarrgemeide zu gute.

Auf ein Neues!

Jahreshauptversammlung 2018

Mit Gottesdienst und anschließender Jahreshauptversammlung durften wir am 24. Januar in ein neues Jahr voller Aktivitäten starten. Die Jahresprogramme lagen fertig gedruckt und gefaltet bereit, unsere Mitglieder nahmen sie für sich und diejenigen, die nicht kommen konnten, mit, es gab leckeren Leberkas von Hrn. Frauenreuther persönlich vorbei gebracht – so geht dieses Jahr schon einmal gut an.

Wir freuten uns auch sehr darüber, dass unser „neuer“ geistlicher Beirat Pfr. unter den Gästen war. Und natürlich, dass sich so viele Mitglieder auf den Weg gemacht hatten, um mit uns den Start ins neue Frauenbundjahr zu feiern. Pfr. Früchtl überraschte uns dann auch noch mit einem gelungenen Vortrag über seine Reisen in das Heilige Land. Es wurde viel gelacht, und zum Schluss meinte Christina: „Herr Pfarrer, da will ich auch mal hin. Wie bekommen wir das zustande?“

Adventskränze und eine ganz besondere Story


Unter der Anleitung von Irmi Lindner kamen wir zusammen, um Adventskränze zu basteln. Natürlich kann man selbst in Supermärkten einen Lichterkranz kaufen, fertig dekoriert mit LED-Lämpchen (wegen der Brandgefahr). Aber wir sind uns wohl einig: Ein milde nach Fichtenwald duftender Kranz mit echten Kerzen ist etwas Besonderes. Und wenn er selbst hergestellt wurde, vermittelt er noch mehr, worauf es ankommt: Sich innerlich auf das Fest einstellen, ganz entschleunigt, statt „eben mal schnell“ ein Dekostück zu besorgen.
Den Adventskranz gibt es ungefähr seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Im „Wichernhaus“, einem protestantischen Waisenhaus in Norddeutschland, wurde historisch belegt das erste Mal täglich eine kleine Kerze und an Adventssonntagen eine große rote Kerze angezündet, um den Kindern die Wartezeit begreifbar zu machen (sie fragten jeden Tag, wann endlich Weihnachten ist). Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Brauch auch in katholischen Familien heimisch. Heute können wir uns die Adventszeit nur noch mit dem vertrauten Kranz auf der Mitte des Tisches vorstellen, wenn er auch viele Abwandlungen in Form von Gestecken und Mini-Gärten erfahren hat.
Für unser Frauenbund-Mitglied Anahit war der Adventskranz etwas Neues – von der armenischen Kirche her kannte sie den Brauch nicht. Sie bastelte hingebungsvoll mit und nahm anschließend wie alle anderen Frauen den Adventskranz mit nach Hause. Ihren allerersten!

Gesegnete Adventszeit den Christen überall auf der Welt.

Frauenfrühstück für die Seele

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Floß. (le) Einmal richtig loslassen, sich entspannen, Ruhe und Stille finden, das konnten die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes vor kurzem beim Frauenfrühstück mit Vortrag im Pfarrheim St. Josef. Referentin Theresia Stadlbauer, frühere Erzieherin in der Kindertagesstätte St. Johannes Maria Vianney, hatte es wieder einmal verstanden, die Herzen der Frauen zu bewegen. Dafür waren sie überaus dankbar.
„Wir wollen heute Ruhe und Stille finden „, eröffnete 2. Vorsitzende Renate Bock in Vertretung von Vorsitzenden Christina Schaller den Vormittag. Eine Veranstaltung, die man nicht mehr missen möchte. Der überwältigende Besuch der Frauen und Mitglieder bestätigte dies. Einladend und geschmackvoll die Tischdekoration. Im Pfarrsaal herrschte eine Atmosphäre, die ganz auf den Vormittag und den Vortrag von Theresia Stadlbauer zugeschnitten war. Das innere Alleinsein schöpfte Kraft für die kommende Zeit der Advents- und Weihnachtstage.
Mit Herzen aus Tüchern gestaltete Stadlbauer die Mitte des Saales. Nach einer Übung spürten die Frauen Körper und Herzschlag, kamen zur Ruhe und konnten sich auf das Kommende konzentrieren. In einer Meditation wurde das Bewusstsein vertieft, dass unser Herz nicht nur eine Muskel, sondern ein Symbol für Wärme, Liebe und Zuneigung ist. Vom König Salomo hörten alle die Stelle aus der Bibel in der sich der König ein hörendes Herz wünschte. Nach eigenen Bitten und dem Vaterunser endete die Runde mit einem Lied. Theresia Stadlbauer verteilte an jede Teilnehmerin eine selbst gemachte Erinnerungskarte und ein gebackene Herzplätzchen. Renate Bock schenkte ihr eine Laterne und dankte für die wohltuenden und bereichernden Stunden und meinte: „Liebe Resi, du bist mit Geld nicht zu bezahlen.“ Am Dienstag, 28. November findet ein Kurs für adventliches Gestalten mit Naturmaterialien und am Mittwoch, 13. Dezember ist Adventsfeier.

Bilder: F. Lehner, P. Buckmann und R. Bock

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