Wie ein Blumenteppich entsteht

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Jedes Jahr die gleiche Sorge: Kriegen wir genug Blumen? Auch in passenden Farben? Was hatten wir letztes Jahr für ein Motiv? Welches Motiv soll es heuer werden?
Die letzte Frage war in diesem besonderen Jahr schnell klar. Nachdem 1912 das Gebäude der katholischen Kirche fertiggestellt und eingeweiht wurde, also den 100. Geburtstag feiert nach dem Ende des Simultaneums, stimmten die Führungskreis-Frauen Renate zu, die vorschlug, die Kirche in den Teppich einzubauen. Renate wusste auch einen Künstler, der auf Spanplatten eine wunderschöne Vorlage zeichnete.
Aber zuvor kam das Sammeln. Erfreulich, dass sich jedes Jahr wieder ein Kreis Frauen zusammenfindet, um zusammen die Wälder und Gärten nach Material zu durchforsten. Erfreulich auch, dass auch in diesem Jahr viele eine Schachtel mit Blüten aus dem Garten einfach so vorbei brachten: „Vielleicht könnt ihr’s ja brauchen!“
Und wir brauchten tatsächlich alles. Zum Schluss waren alle Blüten in das Gesamtkunstwerk integriert. Da es regnete, legten wir erst einmal das Kirchengebäude in Herrn Pfarrers Garage aus. Am Fronleichnamstag in aller Frühe trugen wir dann die Platten zum Freiluftaltar und legten alle Motive und Verzierungen drum herum. Am Ende waren wir dann glücklich und ein wenig stolz – trotz aller Widrigkeiten war es einmal wieder geschafft!

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